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Aktuelle und Geplante Projekte

Um gemeinsame Projekte zu definieren, arbeitet das Regionalmanagement mit Wirtschaftsförderern, Kommunen, Kammern, Bildungs- und Forschungseinrichtungen und Unternehmen zusammen. Regionalbudget-Projekte werden in der Lenkungsgruppe des Regionalmanagements beschlossen.


Eine Auswahl unserer Projekte:

Pylonen und Gewerbegebietsbeschilderungen

Viele Gewerbegebiete sind nicht ausreichend oder unübersichtlich ausgewiesen. Um die Verkehrsströme zukünftig besser zu leiten, arbeitet das Regionalmanagement an einem Wegeleitsystem mit Pylonen und Gewerbegebietsbeschilderungen. Die im ehemaligen Regionalmanagement des Ilm-Kreises entstandenen Pylonen und Beschilderungen, z. B. am Erfurter Kreuz, haben sich durch das eingängige System mit Begrüßung, Farbgebung und Straßenausweisungen bewährt und sind aufgrund ähnlicher Gegebenheiten auch auf andere Regionen übertragbar. Daher soll auf dieser Grundlage eine Neukonzeption für die gesamte Region vorgenommen und umgesetzt werden. Zudem ist die Aktualisierung für bestehende Pylonen im Ilm-Kreis vorgesehen. 


Perspektivforum Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) Ilmenau

Da die Weiterentwicklung von Gründerzentren eine Schlüsselmaßnahme im Regionalwirtschaftlichen Entwicklungskonzept des Regionalmanagements ist, werden Gründungsaktivitäten und -veranstaltungen in der Region unterstützt. So fand beispielsweise am 29.08.2019 im Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau ein Perspektivforum mit ca. 70 Teilnehmern statt, um die eigenen Leistungen zu veranschaulichen und mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Startups und Unternehmen über die zukünftige Ausgestaltung des TGZ zu diskutieren. Erfolgreiche Kooperationen wurden vorgestellt, in verschiedenen Workshops wurden Blickwinkel ausgetauscht und gemeinsame Maßnahmen für die Zukunft der Region entwickelt.
Weitere Informationen: www.tgz-ilmenau.de


Machbarkeitsstudie Radschnellweg Gewerbegebiet Erfurter Kreuz

Die Industriegroßfläche Erfurter Kreuz soll stärker für den Radverkehr für Arbeitspendler erschlossen werden, um den motorisierten Individualverkehr zu entlasten. Der geplante Radschnellweg soll die drei Knotenpunkte Bahnhof Neudietendorf - Industriegroßfläche Erfurter Kreuz - Bahnhof Arnstadt miteinander verbinden und sich möglichst an das bereits bestehende Radwegenetz anschließen. In der Machbarkeitsstudie werden mögliche Routen geprüft und eine Vorzugsvariante ermittelt. Zudem erfolgt eine Kosten-Nutzen-Analyse.
Projektbegleitend wirkt aktiv ein Arbeitskreis mit Vertretern aus dem TMIL, dem TLBV, der LEG, den Landratsämtern der Landkreise Gotha und Ilm-Kreis, dem Arbeitskreis Infrastruktur der Initiative Erfurter Kreuz, Vertretern der Stadtverwaltungen und Bauämter, der ADFC und IKPV mit.
Im November 2020 wird eine Online-Plattform zur webbasierten Bürgerbeteiligung eingerichtet, auf der BürgerInnen die Trassen bewerten und kommentieren können.


Berufsorientierungsfilme

Um die Zielgruppe der Schüler, Studienabbrecher, Auszubildenden von regionalen Berufen mit Fachkräftebedarf über neue Medien/Social Media anzusprechen und von den Vorteilen dieser Berufe zu überzeugen, sind kurze Filme von ca. 8 bis 10 Berufsbildern in Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und den Unternehmen der Region geplant. Hierzu wurde auf die Expertise verschiedener Netzwerkpartner, wie der IHK Erfurt, Paritätischer Thüringen, Initiative Erfurter Kreuz oder Handwerkskammer Erfurt zurückgegriffen. Die Planungen der Drehbücher und Abstimmungen mit interessierten Unternehmen laufen seit September 2020. Ende des Jahres 2020 soll der erste Pilotfilm fertiggestellt werden. Die anderen Filme sollen im ersten Halbjahr 2021 folgen. 


Digitale Technikbildung

Während der Projekttage durch den Solar-Dorf Kettmannshausen e. V. befassen sich Schüler mit der 3D-Konstruktion von Objekten und ihrem 3D-Druck. Mit der Digitalen Technikbildung wird das Ziel verfolgt, deren Montagezeitaufwand zu reduzieren, um mehr Zeit für das selbstständige, experimentelle Lernen der Schülerteams zu gewinnen. Dafür programmierte Apps, die im Mai 2020 fertig gestellt waren, bieten fünf Modelle, welche den Aufbauablauf für alle Schüler auf einem Tablet visualisieren und den Aufbau interaktiver gestalten. Mit dem Projekt soll ein Beitrag zum frühzeitigen Umgang mit Techniken der Digitalisierung und eine Sensibilisierung der zukünftigen Fachkräfte geleistet werden. 


BIONIK-Projekt

Die Durchführung der Projekttage im „BIONIK-Zentrum“ in Waltershausen wird bezuschusst, wodurch pro Jahr etwa 20 Tage für ca. 400 Schüler ermöglicht werden. Die Projekttage sind darauf ausgelegt, zielgerichtet und systematisch zu forschen und zu experimentieren, um Zusammenhänge von Technik und Natur besser zu verstehen. Die Umsetzung von BIONIK-Projekttagen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit regional ansässigen Betrieben mit dem gemeinsamen Ziel der Nachwuchskräftegewinnung. Die Teilnehmer führen im BIONIK-Zentrum selbstständig Versuche und Experimente durch und absolvieren im Anschluss eine Betriebsbesichtigung im Unternehmen. Praktische Einsatzmöglichkeiten aus den zuvor gemachten Experimenten werden dabei sichtbar. 


Service- und Transferzentrum Erfurter Kreuz

Die Realisierung des „Service- und Transferzentrums“ am Erfurter Kreuz soll durch die Aktualisierung der Machbarkeitsstudie der LEG Thüringen vorangetrieben werden. Die präferierten Module 1 Zentralgebäude und Modul 5 Soziale Einrichtungen sollen spezifiziert werden. Für Modul 2 Forschungs- und Entwicklungszentrum ist eine qualifizierte Bedarfserhebung geplant, die die vorhandene Studie ergänzen soll. Die Leistungsbeschreibung wurde Ende Oktober 2020 nach Austauschrunden u. a. mit Vertretern aus dem TMWWDG, dem Thüringer Clustermanagement und  den Wirtschaftsförderern des Ilm-Kreises und der Initiative Erfurter Kreuz finalisiert. Das Projekt soll im November 2020 ausgeschrieben und noch in 2020 vergeben werden. Mit der fertigen Studie ist dann Ende Juni 2021 zu rechnen. Weiterhin wird das Vorhaben zur AG Infrastruktur besprochen, sodass es in den geplanten Maßnahmenkatalog des Arbeitskreises aufgenommen und bestenfalls priorisiert wird.


Lange Nacht der Technik 2019 an der TU Ilmenau

Dieses Ereignis spricht ein breites, überregionales Publikum durch die einzigartige Verbindung von Technik, Wissenschaft und Kultur an und knüpft eine enge Verbindung der Technischen Universität mit der Stadt Ilmenau, dem Ilm-Kreis und den Unternehmen der Region. Mit dem Anspruch, Technik populärwissenschaftlich zu präsentieren und zu inszenieren, sollen insbesondere auch junge Menschen für Technik begeistert und von der technologisch geprägten Leistungsfähigkeit der Region als Wirtschaftsstandort überzeugt und nicht zuletzt für einen technischen Berufsweg begeistert werden. Die zahlreichen Gäste aller Alters- und Bevölkerungsgruppen aus ganz Thüringen und weit darüber hinaus nutzten die vielfältigen Angebote, um entlang der Technologiemeile in der Stadt und auf dem Campus Glanzlichter aus Forschung und Technik der Region bewusst zu erleben. Eine Förderung der nächsten Langen Nacht der Technik im Jahr 2022 ist geplant.
Weitere Informationen: www.tu-ilmenau.de/glanzlichter


Standortmarketing 

Ob bei der Ansiedlung von Unternehmen, der Gewinnung der notwendigen Fachkräfte oder zur Steigerung der Attraktivität der Region im Allgemeinen und der Zufriedenheit der Menschen, die hier leben und arbeiten – ein durchgängiges Standortmarketing ist unerlässlich. Das Regionalmanagement erarbeitet derzeit ein strategisches Marketing- und Kommunikationskonzept, das mittels einer landkreisübergreifenden Regionenmarke und Kernbotschaften, die an unterschiedliche Zielgruppen gerichtet sind, die Region als attraktiven Wirtschafts- und Lebensraum präsentiert.
Dem Regionalmanagement ist es wichtig, dass dieses Konzept die breite Zustimmung von den Projektträgern und Partnern erfährt und arbeitet daher mit diesen eng in entsprechenden Arbeitsgruppen zusammen. 


Homepage & Entwicklung der gestalterischen Inhalte des Kommunikationskonzepts

Die Grundidee zur neuen Dachmarke „Thüringer Bogen“ entstand im Rahmen einer Projektarbeit mit dem 4. Semester des Fachgebietes Public Relations und Technikkommunikation der TU Ilmenau. Die professionelle Umsetzung in Logo und Corporate Design wurde an die Agentur Rittweger und Team vergeben. Nach mehreren Abstimmungsrunden mit den Landratsämtern und der AG Kommunikationskonzept entstand eine Wort-Bild-Marke zum Thüringer Bogen, welche durch die Lenkungsgruppe am 17.09.2020 bestätigt wurde. Der Erstellungsprozess der Geschäftspapiere wird voraussichtlich im November 2020 abgeschlossen sein.
Parallel läuft die Gestaltung der Website für den Thüringer Bogen. Die Erstellung dieser wird ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Agentur Rittweger und Team umgesetzt. Für Programmierung und Design ist die Agentur beauftragt. Die Inhalte erstellt das Regionalmanagement. Die Homepage soll Anfang 2021 online geschalten und mit der neuen Dachmarke öffentlich vorgestellt werden.


News 

Das Projekt beinhaltet die Weiterführung und den dauerhaften Betrieb der Newspage sowie den monatlichen Newsletter inkl. Online-Redaktion der Seite www.tria-online.eu. Mit der Fortführung des Newsletters werden Nachrichten aus den in der Region Landkreis Gotha und Ilm-Kreis tätigen Unternehmen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen übermittelt, um die Stärken der Wirtschafts- und Lebensregion widerzuspiegeln. Zudem werden News im Amtsblatt des Landratsamtes Ilm-Kreis veröffentlicht.
Ziele dieser Maßnahme sind sowohl ein verbessertes Binnenmarketing als auch eine breite und vor allem aktuelle Darstellung der Region nach außen. 


INDUSTRIEERLEBEN am Erfurter Kreuz 2019

Das Event INDUSTRIEERLEBEN ist eine von den Mitgliedsfirmen der Initiative Erfurter Kreuz in eigener Regie organisierte Veranstaltung, die es Besuchern ermöglicht, mehr über die Industrieunternehmen am Standort zu erfahren. In einem großen Informationszelt stehen z. B. Ansprechpartner aus allen Unternehmen, die der Initiative angehören, für Gespräche bereit. Es wird über Jobangebote, Ausbildungsplätze und die Perspektiven am Standort informiert. Ausgewählte Firmen bieten bei kostenlosen Betriebsführungen Einblicke in ihre Produktion und ausgesuchte Unternehmensbereiche.
Die nächste Veranstaltung im Jahr 2021 soll ebenfalls gefördert werden.Weitere Informationen: www.iek-industrieerleben.de