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Technologieunternehmen fand in Universitätsstadt guten Standort

Mit 200 Mitarbeitern zählt die Wincor Nixdorf Technology GmbH zu den größeren Unternehmen im Ilm-Kreis. Ilmenaus Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber informierte sich bei seinem Betriebsbesuch über die Entwicklung der Firma.

 

 

Im Jahr 2003 ist die Wincor Nixdorf Technology GmbH aus der Ilmenauer Prokent AG hervorgegangen, die zuvor von dem in Paderborn ansässigen Wincor Nixdorf Konzern übernommen wurde. Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Leergut-Rücknahmeautomaten prägen das Profil des Unternehmens. Neben der Leergutlogistik und Warenausgabesystemen wurde die Herstellung von Münzsystemen zum Zählen großer Mengen Hartgeld als jüngstes Geschäftsfeld in der Ilmenauer Firma etabliert. Mit einem eigenen Call-Center werden Kunden in 21 Ländern betreut.

Jörn Förster, Geschäftsführer der Wincor Nixdorf Technology GmbH, gab dem Ilmenaus Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber einen Überblick über die Entwicklung des Unternehmens. So war die Firma Anfangs auf die beiden Standorte Ilmenau und Arnstadt verteilt. Im Ilmenauer Helios-Gebäude, das heute zur TU Ilmenau gehört, befanden sich Geschäftsleitung, Verwaltung, Marketing- und Entwicklungsabteilung. Die Produktion erfolgte in Arnstadt.

Nachdem der Platz an beiden Standorten nicht mehr reichte, gab es 2006 die Entscheidung für einen Neubau in Ilmenau. So wurde 2007 zunächst ein Bürogebäude auf dem Industriepark „Vogelherd“ errichtet, das Ende 2007 bezogen wurde. 2008 konnte auch die Produktion nach Ilmenau übersiedeln. Oberbürgermeister Seeber dankte Jörn Förster und dem Vorstand in Paderborn ausdrücklich für die Entscheidung zugunsten des Unternehmensstandorts Ilmenau.

Als Technologieunternehmen sieht Wincor Nixdorf in der Universitätsstadt Ilmenau beste Bedingungen, wie Förster sagte. Die Nähe zur TU Ilmenau wirke sich überaus positiv aus. Umgekehrt biete die Wincor Nixdorf Technology GmbH Studenten günstige Bedingungen für Praktika, Werkstudenten, aber auch für Bachelor- und Masterarbeiten sowie für eine spätere Beschäftigung im Unternehmen. Um längerfristig Studierende an die Firma zu binden, werde man einen Studenten-Pool ins Leben rufen.

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