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Nachwuchs-PR-Agenturen entwickeln Ideen zur Öffentlichkeitsarbeit von Kinderhilfsorganisation

Medien-Studierende der TU Ilmenau erarbeiten für die Kinderhilfsorganisation Plan International Deutschland professionelle Kommunikationskonzepte.

Studentinnen und Studenten Masterstudiengang „Media and Communication Science“ der TU Ilmenau unterstüätzen die Arbeits der Kinderhilfsorganisation Plan International Deutschland. Foto: Plan International Deutschland/Patrick Kaplin

Studentinnen und Studenten der Technischen Universität Ilmenau erarbeiten in ihrem Medien-Studium professionelle Kommunikationskonzepte für die Kinderhilfsorganisation Plan International Deutschland. In einem Seminar im Masterstudiengang „Media and Communication Science“ entwickeln sie in diesem Wintersemester Ideen unter anderem für die Kampagne „Girls Get Equal“, mit der Plan International sich weltweit für Gleichberechtigung von Mädchen einsetzt. Die besten Konzepte werden möglicherweise von der Kinderhilfsorganisation in der eigenen Kommunikationsarbeit umgesetzt.

Das Leitmotiv des internationalen Kinderhilfswerks Plan International: Mädchen und Jungen sollen, unabhängig von Religion und Politik, weltweit die gleichen Rechte und Chancen haben und ihre Zukunft aktiv gestalten können. Dazu führt die Nichtregierungsorganisation, die von den Vereinten Nationen als private und unabhängige Organisation anerkannt ist, in mehr als 75 Projektländern in Afrika, Asien und Lateinamerika Projekte zu nachhaltiger Gemeindeentwicklung durch. Die Gemeinden sollen die Kinder, ihre Sichtweisen, ihre Bedürfnisse und Rechte ins Zentrum all ihrer Anstrengungen stellen.

Modell der Kinderpatenschaften jüngeren Zielgruppen bekannt machen

Die Arbeit von Plan International Deutschland fußt vor allem auf zwei Strategien: Kinderpatenschaften und der globalen Kampagne für Gleichberechtigung „Girls Get Equal“ – für beide Aktivitäten sollen die Studierenden des Masterstudiengangs „Media and Communication Science“ nun professionelle Kommunikationskonzepte entwickeln. 30 Studentinnen und Studenten aus Deutschland und 15 weiteren Ländern arbeiten in sechs konkurrierenden Nachwuchs-PR-Agenturen zusammen und entwickeln bis Ende des Wintersemesters Ideen – mit der Aussicht, dass die besten von Plan International Deutschland umgesetzt werden. Dabei soll einerseits das Modell der Kinderpatenschaften jüngeren Zielgruppen bekannt gemacht und seine Wirksamkeit gezeigt werden. Anderseits soll Aufmerksamkeit für die „Girls-Get-Equal“-Kampagne geschaffen werden, die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen anstrebt. Ziel des Projekts: 100 Millionen Mädchen sollen lernen, leiten, entscheiden und ihr volles Potenzial entfalten.

Das Seminar wird von Dr. Andreas Schwarz, Leiter des Fachgebiets Public Relations und Technikkommunikation der TU Ilmenau, durchgeführt. Julia Engel und Michelle Sager, Kampagnen-Koordinatorinnen bei Plan International Deutschland, sind die „Auftraggeberinnen“ der Studierenden. In Briefings leiten sie die Studentinnen und Studenten bei ihren Arbeiten an – das erste findet am 29. Oktober statt – und am Ende entscheiden sie als Teil der Jury, welche Konzepte sie am meisten überzeugt haben. Mit der Kooperation mit Plan International Deutschland setzt das Fachgebiet Public Relations und Technikkommunikation seine zeitgemäße PR-Ausbildung an der TU Ilmenau fort. Die Medien-Studierenden arbeiten auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse mit internationalen Partnern an praxisrelevanten Themen. So sind die Seminare für sie beste Vorbereitung auf künftige Tätigkeiten in der zunehmend internationalisierten Kommunikationsbranche.

Zum Fachgebiet Public Relations und Technikkommunikation der TU Ilmenau

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