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Landrätin dankt Einsatzkräften, die mit ihren Engagement im Ilm-Kreis Schlimmeres verhindern konnten

Am Nachmittag des 13.Juli 2021 erfolgte die Alarmierung zahlreicher Wehren im Ilm-Kreis, sodass 200 Kameradinnen und Kameraden wegen der Unwetter im Einsatz waren.

 

Hochwassersituation in Gräfinau-Angstedt, in dem Ort liefen zahlreiche Keller voll. Foto: wr

Landrätin Petra Enders sagt dazu: „Danken möchte ich den vielen Einsatzkräften, die in der vergangenen Nacht bis in die frühen Morgenstunden unterwegs waren, um die Schäden, die mit den Unwetterbilden einhergingen, zu beseitigen und Schlimmeres zu verhindern.“ Ab dem späten Nachmittag des 13. Juli 2021 gegen 17.30 Uhr erfolgte die Alarmierung der Wehren Gehren, Möhrenbach, Manebach, Gräfinau-Angstedt, Wümbach, Roda, Unterpörlitz, Oberpörlitz, Langewiesen, Pennewitz, Heyda und Großbreitenbach mit Einsatzleitwagen für den Bereich Ilmenau sowie der Wehren Stadtilm, Martinroda, Angelroda, Elgersburg, Neusiß und Plaue.

Damit waren 18 Wehren mit insgesamt 200 Kameradinnen und Kameraden aufgrund von Starkregen bzw. Unwetter im Einsatz. Die Einsätze konzentrierten sich schwerpunktmäßig auf die Orte Gräfinau-Angstedt und Gehren sowie die Orte Martinroda, Heyda, Jesuborn, Pennewitz, Langewiesen, Wümbach und Großliebringen. Das Unwetter führte zu einer großflächigen Überflutung in der Ortslage Heyda. Bis zum Mittwoch hielten die Arbeiten zur Beseitigung der Schäden an. Insbesondere in den Orten Gräfinau-Angstedt und Gehren standen Keller unter Wasser und mussten ausgepumpt werden.

Ein Blitzeinschlag in Bücheloh verursachte in einer Gartenlaube einen Vollbrand. In Stadtilm wurde ein Baum durch Blitzeinschlag gespalten. Der Baum wurde inzwischen entfernt, sodass keine Gefahr davon ausgehen kann. Die Feuerwehreinsatzzentralen von Ilmenau und Stadtilm waren besetzt und arbeiteten die Einsätze in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen eigenständig ab. Zwischenzeitlich liefen 30 Einsätze zeitgleich. Aktuell liegen keine Störungen mehr vor. Verletzte gab es nicht.

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