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Beim Thema der Saison „Cargo Connect“ dreht sich in der First Lego League alles um den Transport

Am 15. Januar findet an der Technischen Universität Ilmenau die First Lego League statt, ein Forschungs- und Roboterwettbewerb für 9- bis 16-jährige.

Acht Teams aus der Region zwischen Kronach, Ilmenau und Gotha treten im Regionalwettbewerb der First Lego League an der TU Ilmenau an. Foto: Hands on Technology

Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nehmen an der First Lego League teil. An der TU Ilmenau findet ein Regionalwettbewerb statt. Wie echte Ingenieure entwerfen, programmieren und testen die Jungen und Mädchen in Teams einen vollautomatischen Roboter und forschen an einem selbst gewählten Thema. In drei Robotgame-Runden und einer Präsentation vor einer Jury stellen sie ihre Jungforscherqualitäten unter Beweis und können sich so für die nächste Stufe der First Lego League qualifizieren. Das Siegerteam wird beim großen internationalen Finale im März ermittelt. Angesichts der Corona-Pandemie findet die First Lego League in diesem Jahr online statt.

Jedes Jahr ist das Thema des Forschungs- und Roboter-Wettbewerbs ein anderes. Beim Thema der Saison 2021/2022 „Cargo Connect“ dreht sich alles um Transport. Der Wettbewerb findet in vier Kategorien statt: Beim „Robot-Game“ treten die Teams mit ihren selbstkonstruierten und programmierten Robotern gegeneinander an. Auf einem fast vier Quadratmeter großen Spielfeld müssen die Roboter autonom verschiedene Aufgaben erfüllen und sammeln damit Punkte. In der Kategorie „Forschung“ gewinnt das Team, das durch kreative wissenschaftliche Lösungen und eine fundierte Präsentation der Forschungsergebnisse überzeugt. Der Pokal für das beste „Roboter-Design“ geht an das Team, das einen innovativen, robusten Roboter konstruiert und den Juroren den Entwicklungsprozess am schlüssigsten erklärt. Und in der Kategorie „Grundwerte“ siegt das Team, das die größte Begeisterung, den stärksten Sportsgeist und Respekt für die eigenen Teammitglieder und für die gegnerischen Teams zeigt. Das Team, das insgesamt die meisten Punkte bekommt, qualifiziert sich für die nächste Wettbewerbsstufe bevor es im März zum großen Lego League Finale kommt.

Ilmenau erstmals Austragungsort

Ilmenau ist zum ersten Mal Austragungsort eines der 38 Regionalwettbewerbe in Deutschland. Dass die Ausscheidungsrunde hier stattfindet, ist den zwei Initiatoren Volker Rusch und Udo Hegenbarth zu verdanken. Volker Rusch, Vorsitzender des Ausschusses für Schule, Kultur und Sport des Ilm-Kreises, übernimmt die Schirmherrschaft des ersten Ilmenauer Regionalwettbewerbes. Und Udo Hegenbarth betreute bei früheren Lego-League-Wettbewerben schon viele Jahre ein Lego-Team an der Goetheschule Ilmenau.

Beim Regionalwettbewerb in Ilmenau treten 51 Jungen und Mädchen aus Ilmenau, Gotha, Kronach, Neudietendorf, Oberkochem und Oberweißbach in acht Teams gegeneinander an. In der spannenden Atmosphäre eines Sportevents haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der First Lego League Spaß an Technik und Wissenschaft. Der spielerische Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern weckt frühzeitig ihre Motivation, einen Ingenieur- oder IT-Beruf zu erlernen – vielleicht an der TU Ilmenau.

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