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Hochschulgruppe der Optical Society of America gegründet

Die Washingtoner Zentrale der renommierten amerikanischen Optik-Gesellschaft, der Optical Society of America, hat soeben optikbegeisterten Studenten der Technischen Universität Ilmenau offiziell grünes Licht zur Einrichtung einer Hochschulgruppe gegeben.

 

 

Die Optical Society of America OSA ist mit 16.000 Mitgliedern einer der weltweit führenden Verbände im Bereich Optik und Photonik. Mit Ilmenau hat sie in Deutschland nun insgesamt sieben Hochschulgruppen. Neben monatlichen Treffen und Exkursionen in Betriebe der optischen Technologien profitieren die Mitglieder, Studierende und Promovierende, von verschiedenen Angeboten der OSA. So fördert sie die Einladung hochrangiger Vertreter aus Wissenschaft und Industrie und die Hochschulgruppen können Mittel für Öffentlichkeitsarbeit oder Reisezuschüsse beantragen, insbesondere für Fahrten zum Kennenlernen anderer junger, optikbegeisterter Menschen weltweit.

Ende Januar hatten sich die 18 Studentinnen und Studenten zusammengefunden, um die neue Gruppe zu gründen. Gründungsmitglied und Hauptinitiator Andreas Oeder ist stolz, dass Thüringen mit Ilmenau und Jena nun schon zwei Hochschulgruppen vorweisen kann und sich auch im Nachwuchsbereich als Zentrum der Optik behauptet. „Unser Slogan ist ‚Hauptsache, die Optik stimmt!‘  Und wenn man die Welt genau betrachtet, merkt man, dass das nicht übertrieben ist, denn kaum etwas  würde heute ohne den Einsatz optischer Technologien überhaupt funktionieren“.

Da der Bund und auch das Bundesland Thüringen Optik und Photonik schon vor Jahren zu Zukunftsmärkten erklärt haben, findet die Gruppe in Ilmenau ideale Bedingungen vor. An der TU Ilmenau ermöglichen laufenden Förderprogramme beispielsweise Spitzenforschung und den Betrieb der Thüringer Graduiertenschule für Optische Mikrosysteme, einer Talentschmiede für Nachwuchswissenschaftler. Als erstes großes Projekt will die so genannte Student Chapter of the Optical Society of America ein historisches Spiegelteleskop aus dem Dornröschenschlaf erwecken. Schon bald möchten die Studierenden damit wieder nach den Sternen greifen.
 
Einige Mitglieder der neuen Hochschulgruppe wird man am 16. April, am Tag der offenen Tür der TU Ilmenau, auf dem Universitätscampus treffen, wenn sie versuchen werden, junge Menschen für die faszinierende Welt der Optik und für den Studiengang Optronik zu begeistern. Der wissenschaftliche Berater der Gruppe, Prof. Stefan Sinzinger, an der TU Ilmenau Leiter des Fachgebietes Technische Optik, freut sich über die Initiative seiner Studenten: „Mein Professor hat immer zu uns gesagt: ‚Optik macht Spaß!‘ Und ich finde toll, dass die Studenten das offenbar auch so sehen und sich auch neben dem Studium für das Fach interessieren.“


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