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Dank an Konrad Gießmann von Landrätin des Ilm-Kreises und Erfurter Oberbürgermeister

Die Spitzenpolitiker der Wirtschaftsregion Erfurter Kreuz zogen in ihrer turnusmäßigen Konsultation am 12. Juni in Erfurt Resümee ihrer zehnjährigen Kooperation.

Eng arbeiten (v.l.) Konrad Gießmann, Landrat des Kreises Gotha, Petra Enders, Landrätin Ilm-Kreis und Andreas Bausewein, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt zusammen, um den gemeinsamen Wirtschaftsraum zu stärken Foto: Stadtverwaltung Erfurt

Andreas Bausewein, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt, lud als Gastgeber gleich zu Beginn zu einem kurzen Fototermin, denn das Treffen am 12. Juni 2018 hatte zwei Besonderheiten. So gab es einen Rückblick auf die inzwischen zehnjährige Zusammenarbeit der Landkreise Ilm-Kreis und Gotha sowie der Landeshauptstadt Erfurt in der Wirtschaftsregion Erfurter Kreuz. Dieses Resümee stand auch im Zusammenhang mit der Verabschiedung von Konrad Gießmann, langjähriger Landrat des Landkreises Gotha, dessen Amtszeit mit dem Monat Juni endet. Damit scheidet er auch dieser Runde aus, der zudem Landrätin Petra Enders und Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein angehören. Enders und Bauswein dankten Gießmann für die langjährige und lösungsorientierte Zusammenarbeit. Sie verbanden ihren Dank mit den besten Wünschen für seine persönliche Zukunft und eine gelingende Amtsübergabe. Konrad Gießmann kündigte an, seinem Nachfolger als Landrat die engagierte und offene Mitarbeit in der Kooperation Wirtschaftsregion Erfurter Kreuz ausdrücklich ans Herz zu legen.

Positive Bilanz der Zusammenarbeit

Die Teilnehmer schauten aus persönlichem und dienstlichem Blickwinkel auf die vergangenen Jahre zurück. Insgesamt wurde dabei ein positives Resümee zu Inhalt und Form der Zusammenarbeit gezogen. Dies betreffe insbesondere die Stärkung der offenen und kollegialen Kommunikation zwischen den drei Häusern, aus der sich die Möglichkeit ergebe, jederzeit und kurzfristig eine Klärung von Problemen einzuleiten. Festgehalten wurde auch, dass sich die derzeitige Form der Zusammenarbeit ohne verfasste Strukturen und Abläufe im Sinne einer flexiblen, effizienten und zwischen den Partnern ausgewogenen Durchführung der gemeinsamen Aktivitäten bewährt hat.

Raic Pache, Wirtschaftsförderung des Landkreises Gotha, stellte eine Präsentation vor, die die inhaltliche Arbeit der Kooperation seit dem Start im Jahr 2008 systematisch und chronologisch verdeutlichte. Die Teilnehmer der Runde tauschten sich anhand dessen zu gelungenen Projekten, nicht weiter verfolgten Themen und offen gebliebenen Fragen der Zusammenarbeit aus. Zu den Erfolgen wurden unter anderen die etablierte Zusammenarbeit im Bereich Marketing, die tarifliche und netzmäßige ÖPNV-Verknüpfung am Erfurter Kreuz oder die Nutzung der Ausstrahlung des ICE-Knotens über die Expresslinie nach Ilmenau gezählt. Als noch bestehende Potenziale wurden zum Beispiel die Abstimmung der Regionalbudgets Gotha/Ilm-Kreis und Erfurt-Weimar-Jena, die Entwicklung des Verkehrsverbunds Mittelthüringen (VMT) oder die Steuerung der Entwicklung von Gewerbe-, Wohn- und Verkehrsflächen benannt.