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Erhalt von schriftlichen Archivalien der Uni ist dank Sonderförderung gesichert

Das Universitätsarchiv der Technischen Universität Ilmenau erhält über 48.000 Euro an Bundesmitteln für den Erhalt wichtiger Archivalien.

Archivleiterin Dr. Anja Kürbis bei der Sichtung von Archivalien. Foto: TU Ilmenau

Ein entsprechender Antrag der Archivleiterin, Dr. Anja Kürbis, bei der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts wurde positiv beschieden. Mit dem Geld können nun Magazine, die schriftliche Überlieferungen der Hochschule aus fast vier Jahrzehnten enthalten, saniert werden. Seit 2017 fördert der Bund mit insgesamt einer Million Euro jährlich die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts in Archiven, Bibliotheken und Museen. In diesem Jahr gehört das Universitätsarchiv der TU Ilmenau zu den Einrichtungen, denen die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des Schriftlichen Kulturguts Mittel zur Verfügung stellt, insgesamt 48.310 Euro.

Das Universitätsarchiv der TU Ilmenau verwahrt die überaus umfangreiche schriftliche Überlieferung der Hochschule aus dem Zeitraum 1953 bis 1990. Darunter sind beispielsweise die Protokolle der Senatssitzungen als oberstem universitärem Gremium, Unterlagen zu Forschungsprojekten und Beschlüsse des Disziplinarausschusses. Der Erhalt der schriftlichen Archivalien ist allerdings stark gefährdet. Nachdem die Universität die Gefahr erkannte, begann sie umgehend mit der Sanierung der Archivmagazine. Zwei sanierte Magazine konnten bereits in Betrieb genommen werden, weitere drei werden folgen. Dank der Sonderförderung ist es nun möglich, alle Archivalien fachgerecht zu verstauen, um sie vor Staub, Licht und mechanischen und biologischen Schädigungen zu schützen.