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Von hochqualifizierten Arbeitsplätzen bis zu Praktika und studentischen Jobs

Zwei Tage lang war die Ilmenauer Karrieremesse inova erneut erfolgreicher Treffpunkt für Unternehmen, Studenten und Absolventen.

Karrieremesse inova 2018: Am Stand des Ilmenauer Softwareunternehmens plano. Foto: wr

Alljährlich im Herbst ist die Ilmenauer Campussporthalle Schauplatz für das Zusammentreffen derer, die mitunter händeringend nach Mitarbeitern und Nachwuchs suchen und denen, die genau das bieten können. Als Karriereforum für Mitteldeutschland lockt die inovailmenau inzwischen tausende Studierende und Absolventen aus einem großen Umkreis an, der weit über Thüringen hinausreicht. Am 23. Und 24. Oktober war es wieder soweit. Einmal mehr erwies sich die inova als starker Magnet für junge Akademiker, die ihre Zukunft planen und Unternehmen, die diese Fachkräfte dringend benötigen.

Mit fast 200 Ausstellern war die Messe bestens von Firmen frequentiert, die neben festen und hochqualifizierten Arbeitsplätzen auch Bachelor- und Masterarbeiten, Praktika sowie studentische Jobs bieten. Ziel ist es, frühzeitig im Studium bereits Bindungen zum Unternehmen herzustellen. Eine Reihe von Global Playern von Fresenius bis Zeiss gab sich ein Stelldichein, aber auch öffentliche Einrichtungen, unter denen besonders der Bundesnachrichtendienst hervorstach. Einige der ganz Großen halten der inova schon seit vielen Jahren die Treue. So kommt beispielsweise Brose seit 15 Jahren, PricewaterhouseCoopers ist seit 14 Jahren dabei und die Scheffler Gruppe besucht seit 13 Jahren die Karrieremesse.

Starke Beteiligung von Softwareunternehmen aus dem Ilm-kreis

Nachdem in den zurückliegenden beiden Jahren einige der hiesigen Unternehmen den Eindruck hatten, zu sehr im Schatten der Konzerne zu stehen und manche sogar den Ausstieg anstrebten, zeigte sich indes, dass die inova doch nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt hat. So waren auch 2018 immerhin stattliche 18 Aussteller aus dem Ilm-Kreis dabei und solche, die im Ilm-Kreis eine Niederlassung betreiben. Nicht zu übersehen, auch hier die großen Firmen vom Erfurter Kreuz wie N3, IHI oder MDC Power sowie weitere aus dem verarbeitenden Gewerbe, darunter BINZ, die avateramedical GmbH, ehemals TETRA, und das Gelenkwellenwerk Stadtilm. Bemerkenswert zeigt sich hier die relativ starke Beteiligung von Softwareunternehmen, unter denen Eastern Graphics, Inverso und die hm informatik AG zu den langjährigen Messeteilnehmern zählen.

Für viele Aussteller sind der gute Service und die Messeleistungen des inova-Teams ausschlaggebend für ihr alljährliches Engagement. Unter der Messeleitung von Philipp Johannes Horn und Marie Kristin Afhüppe hat ein Team von 50 Studierenden verschiedener Fachrichtungen der TU Ilmenau für den Erfolg der Karrieremesse gesorgt. Ihre Aufgaben reichen unter anderem von der Leitungstätigkeit über Unternehmensakquise, Media und Design, Public Relations bis zur Verwaltung der Finanzen. Alle Mitwirkenden organisieren die Messe in ihrer Freizeit. Jährlich wechseln Projektleitung und Messeleitung. Auch wird das Team nach jeder inovailmenau neu aufgestellt und bringt frischen Wind in das traditionsreiche Projekt.