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Seminar in Gotha: Digitalisierung in der Ausbildung

Digitalisierung, ständige Erreichbarkeit, Exo-Skelette, neue Lernformen, psychische Belastungen - die Liste der Schlagworte zur „Arbeitswelt 4.0“ ist lang - und sie erzeugt manchmal Unbehagen. Am 21. November 2018 findet zu diesem Themenkreis das Seminar „Digitalisierung in der Ausbildung – Auswirkungen auf den Arbeitsschutz und das Lernen“ statt. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr im Werk Gotha der ZF Friedrichshafen AG, Passauer Straße 1, 99867 Gotha, und wird bis gegen 16 Uhr andauern. Veranstalter ist das Thüringer Netzwerk Demografie des IWT - Instituts der Wirtschaft Thüringens GmbH. Zielgruppe sind Ausbildungsverantwortliche aus Thüringer Unternehmen und Institutionen.

Die digitalen Technologien verändern Arbeit und Ausbildung rasant und stellen die Beschäftigten vor neue Herausforderungen. Jederzeit und überall können sie sich ins Firmennetzwerk einloggen, um E-Mails zu bearbeiten oder Maschinen zu überwachen. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen. Zusätzlich steigen die Qualifikationsanforderungen ständig, Kompetenzen wie selbst gesteuertes Lernen werden immer bedeutsamer. Wie gehen wir mit diesen Veränderungen um? Welche Herausforderungen entstehen für Ausbildungsverantwortliche und Auszubildende besonders im Blick auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz und die Lernprozesse in der Ausbildung?

Diese Fragen werden im thematischen Teil am Vormittag diskutiert, und es werden anhand von Beispielen Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt. Dazu stehen die zwei Expertinnen Dr. Kerstin Ziemer, Abteilungsleiterin Arbeitsschutz, Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz, und  Mandy Steinbrück, Projektleiterin „MobiLe! – Mobiles Lernen im Digitalisierungsprozess Wirtschaft 4.0“, ÜAG Jena, zur Verfügung. Am Nachmittag wird eine Besichtigung der Produktionsanlagen der ZF Friedrichshafen AG geboten.