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Der 17. Thüringer Werkstofftag dreht sich um Forschung, Fertigung und Fachkräfte

Die branchenübergreifende Tagung findet am heutigen 7. März 2019 an der TU Ilmenau statt und bietet die Möglichkeit zum Ideen- und Erfahrungsaustausch.

Faserverbundstoffe und deren Recyclingfähigkeit sind Forschungsgegenstände im Fachgebiet Kunststofftechnik der TU Ilmenau und sind Themen zum Thüringer Werkstofftag. Im Bild: Mitarbeiter des Fachgebiet Kunstofftechnik begutachten Verbundstoffe: Foto: wr

Werkstoffe wie Metalle, Keramiken oder Polymere sind die Basis für die Fertigung in allen Wirtschaftszweigen. Beim diesjährigen Thüringer Werkstofftag geht es am 7. März 2019 an der TU Ilmenau um den Ideen- und Erfahrungsaustausch zahlreicher Unternehmer und Forscher rund um neue Entwicklungen, Trends sowie Anknüpfungspunkte für gemeinsame Kooperationen. Was zeichnet die weltgrößte Membrananlage zur Erzeugung von Reinst-Sauerstoff – entwickelt in Thüringen! – aus? Welche neuen Beschichtungsmaterialien sind heute verfügbar? Wie entwickeln wir durch Plasmaschmelzen neuartige glaskeramische Werkstoffe? – Fragen wie diese diskutieren die Teilnehmer auf der Tagung, die unter dem Leitsatz „Zukunftsorientierte Werkstoffentwicklung, -prüfung und –anwendung“ steht. „Wissensvermittlung, Kontaktaufnahme und –vertiefung, aber auch Lösungsansätze bei der Fachkräftegewinnung stehen im Fokus des Werkstofftags“, sagt LEG-Geschäftsführer Andreas Krey. Die LEG organisiert mit ihrem Team Thüringer ClusterManagement die Tagung.

Der Werkstofftag findet traditionell im jährlichen Wechsel an den Forschungsstandorten Ilmenau, Jena und Weimar statt. Im diesjährigen Impulsvortrag geht es am Beispiel von Stromspeichern um die integrierte Werkstoff- und Technologieentwicklung. Einen thematischen Schwerpunkt bildet die Batterieherstellung in Deutschland, die momentan intensiv diskutiert wird. Im Rahmen des Vortragsprogramms vermitteln die Referenten neue Entwicklungen in der Werkstoffforschung, -prüfung und –anwendung; sie berichten über die Nutzung innovativer Technologien und zeigen Möglichkeiten einer Zusammenarbeit in der Zukunft auf. Dabei sieht das Programm sowohl Einzel- als auch Tandem-Vorträge vor; bei letzteren berichten Unternehmer und Forscher über ihre Kooperationen. Unternehmer, Wissenschaftler und Studierende können im Rahmen der Industrieausstellung vielfältige Kontakte knüpfen und sich über aktuelle berufliche Perspektiven informieren.