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Depression: Fotos von Betroffenen und Angehörigen möchten auf Auswege hinweisen

Die Universitätsbibliothek Ilmenau präsentiert vom heutigen 11. März bis zum 6. April 2019 die Ausstellung „Wege aus der Depression“.

Blick in die Universitätsbibliothek Ilmenau. Foto: wr

Die Wanderausstellung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zeigt Fotos von Betroffenen und Angehörigen und kann montags bis samstags zu den Öffnungszeiten der Bibliothek besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Die Universitätsbibliothek Ilmenau ist von Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr, und am Samstag von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Depression gehört in Deutschland zu den häufigsten Erkrankungen: Jeder fünfte Bundesbürger erkrankt mindestens einmal in seinem Leben an einer Depression. Und doch werden die gravierenden persönlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen immer noch unterschätzt. Doch wenn die Betroffenen optimal medikamentös und psychotherapeutisch behandelt werden, sind die Heilungsaussichten gut. Die Ausstellung in der Universitätsbibliothek Ilmenau zeigt die häufig individuell sehr verschiedenen „Wege aus der Depression“.

Alle zwei Jahre veranstaltet die Stiftung Deutsche Depressionshilfe den Deutschen Patientenkongress Depression, auf dem ein Foto- und Kreativpreis ausgelobt wird. Aus einer Vielzahl von Einsendungen aus mehreren Kongressjahren wurden die Siegerfotos ausgewählt – 20 Bilder von Betroffenen und Angehörigen, die Wege aus der Depression aufzeigen. Ausgestattet mit Begleittexten, bestechen die Fotos nicht nur durch die Vielfalt der Motivideen und die Qualität der Einreichungen, durch ihren tiefen Symbolwert sind sie auch sehr bewegend.