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Finanzielle Zuwendungen für ein starkes und stets einsatzfähiges Rettungswesen im Ilm-Kreis

Petra Enders, Landrätin des Ilm-Kreises, überreichte Fördermittel in Höhe von 64.000 Euro an Verbände und Träger des Rettungswesens im Ilm-Kreis.

Andreas Beck (v.l.), stellv. Amtsleiter Band- und Katastrophenschutz, Landrätin Petra Enders, Arnstadts Stadtbrandmeister Jörg Dimitovici, DRK-Chef Henrik Fröhlich, und Sven Tittelbach, Kreisfeuerwehrverband. Foto: Ilm-Kreis/Doreen Huth

Die Berg- und Wasserwachten des Deutschen Roten Kreuzes, Kreisverband Arnstadt, der Kreisfeuerwehrverband und die Facheinheit Rettungshunde-Ortungstechnik im Ilm-Kreis haben am Dienstag, 2. April 2019, vom Landkreis Fördermittel in Höhe von 64.000 Euro erhalten. Landrätin Petra Enders sagt dazu: „Wir brauchen starke Berg- und Wasserwachten, einen starken Kreisfeuerwehrverband und ebenso starke Facheinheiten in den Feuerwehren, um das Rettungswesen im Ilm-Kreis gewährleisten zu können. Deswegen freut es mich, die Verbände und Träger solcher Aufgaben mit Zuwendungen unterstützen zu können. Wir sichern damit nicht nur ein wichtiges Ehrenamt, sondern wollen auch den freiwilligen Kräften für ihren Einsatz danken.“

Berg- und Wasserwachten investieren in Nachwuchs

Das Deutsche Rote Kreuz ist Träger von drei Bergwachten und einer Wasserwacht im Ilm-Kreis. Über 200 Mitglieder engagieren sich in beiden Rettungseinheiten. Im Jugendrotkreuz sind 187 Kinder und Jugendliche aktiv. Gerade ihre Ausbildung sichert die Rettungsdienste der Zukunft. Zwei Jahr dauert die Ausbildung. Um sie zu unterstützen, übergab Landrätin Petra Enders an den DRK-Kreisvorsitzenden Henrik Fröhlich 30.000 Euro. Der DRK-Chef freute sich über die Zuwendung und versprach, das Geld sei gut angelegt in den Nachwuchs. Landrätin Petra Enders wies zudem darauf hin, dass der DRK Kreisverband für die Bergwacht Ilmenau am 22. Juni ein neues Auto erhält. Weitere 4000 Euro erhielt der DRK Kreisverband für die Führerscheinerweiterung und die Erlangung der Fahrerlaubnis Klasse C für zwei Mitglieder der Betreuungsgruppe. Investitionen in die Aus- und Weiterbildung seien genauso wichtig für die Mitglieder wie eine moderne und ausreichende Ausstattung, sagte Henrik Fröhlich.

Kreisfeuerwehrverband unterstützt Arbeit der Wehren

Sven Tittelbach nahm als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Ilm-Kreis 15.000 Euro von Landrätin Petra Enders entgegen. Mit diesem Geld will der Kreisfeuerwehrverband weiter die Feuerwehren und deren Vereine im Landkreis unterstützen. „Wir sind das Sprachrohr zwischen Feuerwehren und Vereine. Wir haben 3000 Mitgliedern in den 74 Vereinen und unterstützen ihre Arbeit in den Orten. Das reicht von Übungen in Bad Köstritz, Ehrenveranstaltungen, dem Verleih von Kühlanhängern und Hüpfburgen bei Festen bis zum engen Austausch mit Wehren und Vereinen im Landkreis Gotha. Ohne die Zuwendungen des Kreises sind viele der Arbeiten gar nicht möglich“, dankte Sven Tittelbach für die Gelder. Landrätin Petra Enders wusste dafür die Arbeit des Verbandes sehr zu schätzen und freute sich, sie unterstützen zu können.

Facheinheit Rettungshunde-Ortungstechnik profitiert von Zusammenführung

Mit der Kreisgebietsreform gehört die Rettungshundestaffel Marlishausen nun zur Stadtfeuerwehr in Arnstadt. Für Stadtbrandmeister Jörg Dimitrovici eine Zusammenführung, die viele Vorteile bringt. Die Facheinheit erhält mehr Stabilität für die Zukunft und die Feuerwehr Arnstadt profitiert von dem Ruhm und dem guten Ruf der Staffel, die weltweit für Einsätze angefragt wird.

Viele Jahre Arbeit, Zeit und Kraft stecken in der Ausbildung der Tiere und Menschen in der Facheinheit. Schon Welpen werden auf Eignung für die verschiedensten Aufgaben geprüft und spielerisch an die Einsatzherausforderungen herangezogen. Für diese intensive Arbeit gibt der Landkreis 15.000 Euro. Ob Suchaktionen in der Fläche oder von Verschütteten, ob Amtshilfe für die Feuerwehr oder das THW, die Hundestaffel und die Ortungstechnik sind viel gefragt. Allein in diesem Jahr schon in 22 Einsätzen. Natürlich soll die Staffel weitermachen können und ihre Arbeit verbessern. Das braucht finanzielle und strukturelle Stabilität, die durch die Stadtwehr Arnstadt, aber auch Zuwendungen wie die vom Landkreis gewährleistet werden kann. Nachwuchssorgen habe man nur im Hundebereich, sagt Arnstadts Stadtbrandmeister Jörg Dimitrovici. Landrätin Petra Enders dankte den Einsatzkräften der Staffel für die Unterstützung über die Landkreisgrenzen hinaus.