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Studierende der TU Ilmenau entwickeln Konzepte für eine regionale Marke

Mit dieser Zusammenarbeit soll das zukünftige Standortmarketing der Landkreise Gotha und Ilm-Kreis unterstützt werden.

Studierende der TU Ilmenau zusammen mit den betreuenden Dozentinnen Ninette Pett (ganz links) und Elisabeth Wagner-Olfermann (ganz rechts). Foto: Regionalmanagement

Wirtschaftsstark und lebenswert, zentral gelegen und attraktiv für Investoren – das zeichnet auf den ersten Blick die Landkreise Gotha und Ilm-Kreis aus. „Das gemeinsame Regionalmanagement beider Kreise entwickelt derzeit ein strategisches Kommunikationskonzept, wie die Region zukünftig nach innen und außen besser vermarktet werden kann“, erläutern Carolin Schmidt und Janine Domhardt, verantwortliche Mitarbeiterinnen des Regionalmanagements. Damit sollen weitere Ansiedlungen von Unternehmen unterstützt, die wirtschaftlichen Besonderheiten herausgestellt, Fachkräfte gewonnen und insbesondere weiche Standortfaktoren präsentiert werden.

Die bisherigen Konzeptionen und Maßnahmen rund um die Technologieregion Ilmenau-Arnstadt oder die Wirtschaftsregion Erfurter Kreuz werden dabei aufgegriffen und im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen in den Kreisen fortgeschrieben. Ein Fokus wird besonders auf den Zielgruppen der Fachkräfte und der zukünftigen Fachkräfte liegen. Fragen, wie diese in der Region gehalten bzw. wieder hierher zurückgeholt werden können und wie Schülerinnen und Schüler als Azubis und Studierende stärker an die Region gebunden werden können, stehen dabei im Vordergrund.

Regionalen Besonderheiten auf die Spur kommen

Um den regionalen Besonderheiten für die unterschiedlichen Zielgruppen auf die Spur zu kommen und daraus eine regionale Marke entwickeln zu können, hat sich das Regionalmanagement das Fachgebiet Public Relations und Technikkommunikation der TU Ilmenau ins Boot geholt, das zusammen mit der Gothaer Agentur für Unternehmenskommunikation PETT PR ein Seminar veranstaltet. „Studierende des vierten Fachsemesters entwickeln in „Nachwuchsagenturen“ Kommunikationskonzepte, die in das zukünftige Standort- und Regionalmarketing für die Region mit einfließen sollen“, erklärt Ninette Pett, Geschäftsführerin von PETT PR und mitbetreuende Dozentin des Seminars, die umfangreiche Aufgabe. Bevor es in die kreative Entwicklung eines möglichen regionalen Namens und Corporate Designs geht, werden empirische Befragungen unter Schülern, Studierenden und Unternehmen durchgeführt. Daneben gab es bereits einen intensiven Austausch mit Vertretern aus Unternehmen, der Wirtschaftsförderung und den Landratsämtern, aus Hochschulen und Verbänden, um die verschiedenen Sichtweisen und Ansprüche in die Konzeption einfließen zu lassen.

Zum Ende des laufenden Sommersemesters werden die Ergebnisse der Studentenagenturen in einem sogenannten PR-Pitch präsentiert, die dann in die weitere Arbeit des Regionalmanagements einfließen sollen. „Wir freuen uns, mit dieser Aufgabe zu zeigen, wie man Wirtschaft und Wissenschaft in unserer Region produktiv miteinander verbinden kann“, so die Mitarbeiterinnen vom Regionalmanagement.