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Gewinnung von Auszubildenden aus Drittstaaten

Der Freistaat Thüringen hat eine Richtlinie zur Förderung von Thüringer Unternehmen bei der Gewinnung von Auszubildenden für eine qualifizierte, berufliche Ausbildung festgelegt. Hintergrund ist der wachsende Fachkräftebedarf in Thüringer Unternehmen, der zunehmend durch den Zuzug von Erwerbspersonen gedeckt werden muss. Daher gewährt der Freistaat Thüringen nach Maßgabe dieser Richtlinie Zuwendungen für die Anwerbung von Personen aus Drittstaaten für eine qualifizierte berufliche Ausbildung für Berufe der Handwerksordnung sowie kaufmännische und gewerbliche (nichthandwerkliche) Berufe in Thüringen und deren sprachliche Qualifizierung vor Ausbildungsbeginn.

Gegenstand der Förderung sind Aufwendungen von Unternehmen mit Sitz und/oder Betriebsstätte in Thüringen, die im Zusammenhang mit der Anwerbung und Sprachausbildung der ausbildungswilligen Personen entstehen. Zusätzlich sind auch die Ausgaben für die Erstellung der Dokumente im Rahmen des konsularischen Prozesses zuwendungsfähig.

Die Zuwendung erfolgt als Projektförderung in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen und wird auf schriftlichen Antrag gewährt. Anträge sind beim Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) zu stellen und der gewährte Zuschuss beträgt dann maximal 4.100 Euro pro Auszubildenden.