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Professor Scharff wurde bereits zum zweiten Mal in den Vorstand des DAAD gewählt

Der Rektor der Technischen Universität Ilmenau, Professor Peter Scharff, ist erneut in den Vorstand des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gewählt worden.

Professor Peter Scharff, Rektor der Technischen Universität Ilmenau, wurde für weitere vier Jahre in den Vorstand des Deutschen Akademischen Austauschdienstes gewählt. Foto: TU Ilmenau

Die Mitgliederversammlung des DAAD vereint Vertreter von 241 Hochschulen und 104 Studierendenschaften. Neben einem neuen Präsidium wurden 2019 turnusgemäß 12 weitere Vorstandsmitglieder gewählt, darunter neun in der Auslandsarbeit oder der Hochschulleitung erfahrene Persönlichkeiten und drei studentische Vertreter. Die Amtszeit des neuen Vorstands beginnt am 1. Januar 2020. Der DAAD ist eine der weltweit bedeutendsten Förderorganisationen für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern.

Amtszeit beginnt am 1. Januar

Die Mitgliederversammlung des DAAD vereint Vertreter von 241 Hochschulen und 104 Studierendenschaften. Neben einem neuen Präsidium wurden 2019 turnusgemäß 12 weitere Vorstandsmitglieder gewählt, darunter neun in der Auslandsarbeit oder der Hochschulleitung erfahrene Persönlichkeiten und drei studentische Vertreter. Die Amtszeit des neuen Vorstands beginnt am 1. Januar 2020. 

Der Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, wurde bereits zum zweiten Mal in den DAAD-Vorstand gewählt. „Ich freue mich sehr, dass die TU Ilmenau in den nächsten vier Jahren erneut in diesem wichtigen Gremium vertreten sein wird. Das zeigt, dass unsere langjährigen strategischen Internationalisierungsanstrengungen und die von der TU Ilmenau initiierten länder- und hochschulübergreifenden Hochschulkooperationen bundesweite Anerkennung genießen. Viele dieser Partnerschaften und Projekte konnten auf den Weg gebracht werden, weil unsere Anträge auf eine Förderung durch den DAAD erfolgreich waren. Ich freue mich sehr auf die Arbeit im Vorstand des DAAD, um auch auf Bundesebene an der weiteren Internationalisierung des Wissenschaftssystems mitwirken zu können.“

Die TU Ilmenau unterhält derzeit im Rahmen von rund 130 Partnerschaftsverträgen akademische Auslandskontakte zu Hochschulen in allen Erdteilen. Sie binden sich ein in die Internationalisierungsstrategie der Universität, in deren Rahmen Studien-, Lehr- und Forschungsaufenthalte von Ilmenauer Studenten und Wissenschaftlern und auch transnationale Großprojekte gefördert werden. Darüber hinaus ist die TU Ilmenau Sitz des LEONARDO-Büros Thüringen und vermittelt Auslandspraktika für die Studierenden aller staatlichen Hochschulen Thüringens. 

Abkommen mit Partneruniversitäten

Umgekehrt erhöhen interessante Studien- und Promotionsangebote und ein umfangreiches Betreuungsnetzwerk die Attraktivität des Studienstandortes Ilmenau für ausländische Studierende und Gastwissenschaftler. Abkommen mit Partneruniversitäten ermöglichen Doppelabschlüsse, beispielsweise mit der Deutsch-Russischen Fakultät MEI-TU Ilmenau in Moskau, mit der französischen Elitehochschule École nationale supérieure de mécanique et des microtechniques  Besançon oder der Pontifica Universidad Católica in Lima, Peru. Mit dem 2014 eröffneten German-Russian Institute of Advanced Technologies  (GRIAT) in Kasan, Hauptstadt der Republik Tatarstan, wurde unter Federführung der TU Ilmenau die erste deutsch-russische Universität gegründet. Ziel des Projektes ist der Export der deutschen Ingenieurausbildung in die russische autonome Republik. Ein zweites großes transnationales Bildungsprojekt, die International University Liaison Indonesia (IULI), wurde in der Nähe der Hauptstadt Jakarta gestartet. 

Infolge der langjährigen intensiven Internationalisierungsanstrengungen ist der Anteil ausländischer Studierender an der Gesamtstudierendenzahl der TU Ilmenau stetig gestiegen und beträgt heute fast 27 Prozent. Die Studentinnen und Studenten kommen mittlerweile aus über 100 Nationen. Diese Entwicklung freut den Rektor sehr: „Wissenschaft ist international und das leben wir an der TU Ilmenau, nicht nur in unserem Lehr- und Forschungsalltag, sondern auch mit studentischen Initiativen und Vereinen und einem guten sozialen Umfeld. Wir fühlen uns als ein Hort internationaler Gemeinschaft, weltoffen, vielfältig und zukunftsorientiert. Wir sind stolz und dankbar, dass kluge Köpfe aus vielen Ländern nach Ilmenau kommen, um Teil unserer internationalen Campus-Familie zu werden.“

Über den DAAD

Der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD ist die Organisation der deutschen Hochschulen und ihrer Studierenden zur Internationalisierung des Wissenschaftssystems. Er schafft Zugänge zu den besten Studien- und Forschungsmöglichkeiten für Studierende, Forschende und Lehrende durch die Vergabe von Stipendien. Er fördert transnationale Kooperationen und Partnerschaften zwischen Hochschulen und ist die Nationale Agentur für die europäische Hochschulzusammenarbeit. 

Die Aufgaben des Vorstands umfassen insbesondere die strategische Ausrichtung der Programmarbeit, die Einsetzung von Auswahlkommissionen und die Berufung ihrer Mitglieder. Zudem beschließt der Vorstand den Wirtschaftsplan, den Jahresabschluss und den Jahresbericht, Verfügungen über das Vereinsvermögen von mehr als geringfügigem Umfang und über die Bestellung des Generalsekretärs bzw. der Generalsekretärin auf Vorschlag des Präsidenten beziehungsweise der Präsidentin.