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In Pitches präsentieren studentische Nachwuchsagenturen ihre Kommunikationskampagnen

Am 12. Juli stellen Bachelor-Studierende der TU Ilmenau Kommunikationskonzepte, unter anderem für das Regionalmanagement Landkreis Gotha und Ilm-Kreis vor.

Studierende der TU Ilmenau zusammen mit den betreuenden Dozentinnen Ninette Pett (ganz links) und Elisabeth Wagner-Olfermann (ganz rechts). Foto: Regionalmanagement

In je 20-minütigen Präsentationen, so genannten Pitches, treten die Nachwuchsagenturen, die sich ihr fachliches Rüstzeug in Praxisseminaren ihres Bachelor- bzw. Masterstudiums angeeignet haben, gegeneinander an und werden dabei von einer Experten-Jury aus professionellen Kommunikationsexpertinnen und -experten kritisch beurteilt. Die professionellen Kommunikationskonzepte haben sie innerhalb von drei Monaten im Rahmen des Studiengangs Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft im Seminar „Berufsfeldorientierung PR“ erarbeitet. Die Pitches finden am 11. und 12. Juli im Ilmenauer Hotel Tanne statt.

Am Donnerstag, 11. Juli, präsentieren 30 Masterstudierende der TU Ilmenau von 13 bis 18 Uhr globale Kommunikationskampagnen für die Robert Bosch GmbH, die sie im Sommersemester im Rahmen des Seminars „Public Relations and Communication in the Context of Globalization“ unter der Leitung von Dr. Andreas Schwarz und Elisabeth Wagner-Olfermann vom Fachgebiet Public Relations und Technikkommunikation am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft entwickelt haben. Bei dem Auftrag ging es darum, die anstehenden Veränderungen, die die zunehmende Automatisierung in der industriellen Fertigung und die Einführung von Robotiksystemen und Künstlicher Intelligenz (KI) in den Fertigungsstätten der Robert Bosch GmbH weltweit mit sich bringen, mit Blick auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommunikativ zu begleiten. Der Unterschied zu realen Aufträgen besteht darin, dass die studentischen Nachwuchsagenturen unmittelbar Rückmeldung zu ihrer Konzeptvorstellung erhalten und die Präsentationen der Konkurrenzagenturen mitverfolgen können.

Positionierung und Profilbildung der Region

Am Freitag, 12. Juli, präsentieren 33 Bachelor-Studierende von 12 bis 18 Uhr professionelle Kommunikationskonzepte, die sie innerhalb von drei Monaten im Rahmen des Studiengangs Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft im Seminar „Berufsfeldorientierung PR“ unter der Leitung von Elisabeth Ulrike Wagner-Olfermann und Tatjana Faj ausgearbeitet haben. Auftraggeber sind das Regionalmanagement Landkreis Gotha und Ilm-Kreis und die Schmitz Cargobull Gotha GmbH. Dabei wendeten die Studierenden das erlernte theoretische Wissen aus dem Wintersemester in der Praxis an und arbeiteten professionelle Kommunikationsstrategien mit passenden Maßnahmenplänen für ihre Auftraggeber aus. Beratend stand ihnen dabei – zusätzlich zu den Kursleiterinnen – Ninette Pett, Geschäftsführerin der PETT PR Gesellschaft für Unternehmenskommunikation in Gotha, zur Seite.

Drei Gruppen aus je fünf bis sechs Studierenden arbeiteten an einer Kampagne zur Fachkräftegewinnung für den Kippfahrzeughersteller Schmitz Cargobull in Gotha. Weitere drei Gruppen beschäftigten sich für das Regionalmanagement Kreis Gotha und Ilm-Kreis mit der Positionierung und Profilbildung der Region und entwickelten Strategien, um eine neue Dachmarke langfristig in der Region zu verankern. Mit diesen Konzepten versuchen die sechs Nachwuchsagenturen, die Jury aus Ninette Pett, den Auftraggebern und den Dozentinnen mit je 20-minütigen Präsentationen zu überzeugen. Die Konkurrenzagenturen haben dabei die Möglichkeit, die jeweils anderen Pitches mit zu verfolgen.

Das zweisemestrige Seminar „Berufsfeldorientierung PR“ wird jedes Jahr im Bachelorstudiengang Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft für Studierende des dritten und vierten Semesters angeboten. Während der Kampagnenentwicklung stehen den kreativen Nachwuchskräften der Zukunft Profis zur Seite. In den vergangenen Jahren wurden einige der dabei entstandenen Ideen und Konzepte von den Auftraggebern, darunter der Flughafen Erfurt/Weimar oder das Jenaer Unternehmen Jenoptik, zusammen mit den Nachwuchsagenturen auch umgesetzt.