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Förderung von Kleinstunternehmen im ländlichen Raum

Mit der neu gefassten Förderrichtlinie „Integrierte Ländliche Entwicklung und Revitalisierung von Brachflächen (ILE/REVIT)“ fördert das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft nun auch ganz speziell „Kleinstunternehmen der Grundversorgung im ländlichen Raum“. Damit sollen die Grundversorgung und die Lebens-, Wohn- und Arbeitsverhältnisse in den ländlichen Regionen weiter verbessert werden. Kleinstunternehmen sind eigenständige Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von unter zwei Millionen Euro. Der Fördersatz beträgt bis zu 35 Prozent.

Es soll ein vor Ort erreichbares Angebot des lokalen bis regionalen Bedarfs aufrechterhalten oder gestärkt werden. Mit der Verbesserung der Nahversorgung steigt auch die Lebensqualität der Menschen in ländlichen Orten. Hierzu zählen unter anderem die Verfügbarkeit von Waren und Dienstleistungen des täglichen bis wöchentlichen Bedarfs, wie zum Beispiel Einzelhandel, Lebensmittelhandwerk, Bank, Post oder Tankstelle. Unterstützt werden auch mobile sowie kombinierte Angebote eines Anbieters, auch in Mehrfunktionshäusern. Voraussetzung der Förderung ist ein Wirtschaftlichkeitskonzept, das auch den Bedarf an der durch das Unternehmen erbrachten Leistung in der jeweiligen Region nachweist.