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Forschungsvorhaben für lernende Systeme und Robotik sowie intelligente Sensorik

Die Technische Universität Ilmenau kann heute zwei Förderbescheide für Projekte zur intelligenten Datenverarbeitung entgegen nehmen.

Dr. Florian Römer, der Leiter der Forschergruppe SigMaSense. Foto: TU Ilmenau/Christoph Gorke

Die TU Ilmenau erhält gleich zwei Landesförderungen für Projekte zur Erfassung, Verarbeitung und Analyse von Daten durch intelligente Methoden. Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft fördert das Thüringer Zentrum für Lernende Systeme und Robotik (TZLR) und die Forschergruppe SigMaSense. In einem feierlichen Akt am heutigen 21. Oktober 2019 werden die Förderbescheide durch den Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Wolfgang Tiefensee, an die TU Ilmenau übergeben.

Thüringer Zentrum für Lernende Systeme und Robotik (TZLR)

Das Thüringer Zentrum für Lernende Systeme und Robotik, das an der TU Ilmenau angesiedelt wird, befasst sich neben Lernenden Systemen und Robotik mit Künstlicher Intelligenz/Maschinellem Lernen und mit Data Science. Das Forschungs- und Transferzentrum stimmt die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aller Akteure, die in Thüringen in diesen Bereichen tätig sind, miteinander ab. Neben der TU Ilmenau sind das die Friedrich-Schiller-Universität Jena, das DLR-Institut für Datenwissenschaften Jena und das Fraunhofer IOSB-AST Ilmenau. Um die Wettbewerbsfähigkeit Thüringens bei nationalen und internationalen Verbundprojekten zu verbessern, ist das Zentrum darüber hinaus Ansprechpartner für die Industrie.

SigMaSense

Die Forschergruppe SigMaSense („Signalverarbeitung für die Materialdatengewinnung mit intelligenter Sensorik“) arbeitet daran, der im Zuge der Digitalisierung rasant wachsenden Datenmengen Herr zu werden. Dazu sollen bereits im Sensor nur jene Daten aufgezeichnet werden, die für den jeweiligen Arbeitsprozess auch tatsächlich benötigt werden. Die TU Ilmenau plant in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft eine neue Professur, die die Arbeiten der bestehenden Forschergruppe SigMaSense intensivieren soll. Die Wissenschaftler werden „intelligente“ Sensoren entwickeln, die im Zuge des Arbeitsprozesses hinzulernen und so in der Lage sind, selbstständig zu entscheiden, welche Daten relevant sind und welche nicht.