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Hiesige Unternehmen wollen sich auf der inova langfristig Nachwuchs sichern

Mit mehr als 5.000 Besuchern, bei gut 200 Ausstellern hat sich die inova 2019 erneut als die große Karrieremesse für Mitteldeutschland in Szene gesetzt.

Auf der inova 2019: Reges Interesse am Stand der hm informatik AG. Foto: wr

Auf 24 erfolgreiche Messejahre zurückblicken kann das Team der Karrieremesse inova in diesem Jahr zurückblicken. Sie stellt eine bedeutende Plattform zur Verfügung, auf der sich Studenten und Unternehmensvertreter begegnen, um zu den Angeboten an Bachelor- und Masterarbeiten, an Praktika, studentischen Jobs und an Festanstellungen die passenden Bewerber zu finden. Umgekehrt nutzen die Studenten die vielfältigen Angbote, um die richtigen Kontakte oder gar den genau passenden Job zu finden. So ist die inova für Unternehmen und für Studenten ein Win-win-Projekt. Für den perfekten Ablauf sorgt alljährlich ein etwa 50-köpfiges Team des SWING e.V., dem Zusammenschluss der „Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens und der Wirtschaftsinformatik an der TU Ilmenau e.V.“ als Veranstalter. Alle Teammitglieder, die im Übrigen aus den unterschiedlichsten Fachgebieten der TU Ilmenau kommen, arbeiten ehrenamtlich am Gelingen der Messe.

Unternehmen an der Uni bekannt machen

Auch zur diesjährigen inova haben eine ganze Reihe Unternehmen aus der hiesigen Region die Chance genutzt, sich zu präsentieren. Viele kennen sich schon gut aus auf dem Parkett der Campussporthalle, dem Veranstaltungsort der inova, weil sie seit Jahren daran teilnehmen. Andere  waren zum ersten Mal dabei und schon recht angetan von der Atmosphäre und dem Interesse der zumeist studentischen Messebesucher. So auch die im Ilmenauer Gewerbegebiet „Am Wald“ ansässige Henkel + Roth GmbH. Der Sondermaschinenbauer kam vor allem mit dem Anliegen, das Unternehmen an der TU Ilmenau und für die studentischen Besucher stärker bekannt zu machen. Standbetreuerin Iris Buchmann betonte allerdings, dass sie auch Themen für Bachelor- und Masterarbeiten, Angebote für Praktika sowie für Werkstudenten mitgebracht hatte. Vom Messeverlauf her zeigte sich sich recht zufrieden, auch die Organisation insgesamt lobte sie.

Im Gegensatz dazu ist die BN Automation AG, ebenfalls im Ilmenauer Gewerbegebiet „Am Wald“ ansässig, jährlicher Gast auf der inova. Das Unternehmen ist permanent auf der Suche nach Fachkräften vom Ingenieur für Automatisierungsprojekte über Softwareentwickler bis zu Werkstudenten. Am Stand hatten Carolin Sorg und Dirk Heinke viel zu tun, denn das Interesse der Messebesucher war groß. Sie habe iele gute und auch erfolgreiche Gespräche führen können sagte die Standbetreuerin und wertete die Messe als Erfolg. Dicht umlagert war zeitweise der Stand der Ilmenauer hm informatik AG. Marcel Kuhne freute sich über das rege Interesse an seinem Unternehmen. Die Firma sei insbesondere auf der Suche nach Informatikern. Da bestehe in hoher Bedarf, er sei aber auch auf eine gute Nachfrage gestoßen, sagte Kuhne. Auch gehe es um eine frühe Bindung von Studenten an das Unternehmen, um langfristig den Nachwuchs zu sichern. Die inova sei dafür eine gute Plattform.