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Fotowettbewerb wie junge Menschen ihr Zuhause: „Zeig uns Deine Landgemeinde“

Im Rahmen des KOMET-Projektes soll ein Fotowettbewerb charakteristische Ausschnitte der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach erfassen.

Die drei Master-Studierenden der FH Erfurt Thorben Sell, Jeremia Gessner und Sebastian Gemmel wollen mit einem Fotowettbewerb in der KOMET-Region vor allem junge Menschen ansprechen. Foto: Doreen Huth/LRA Ilm-Kreis

Mitmachen bei dem Fotowettbewerb kann jeder zwischen 14 und 26 Jahre, der in der Landgemeinde wohnt. „‘Zeig uns Deine Heimat‘, lautet der Titel des Wettbewerbes. Ich bin gespannt, wie junge Menschen in der KOMET-Region ihr Zuhause sehen. Ich hoffe auf vielfältige Einsendungen“, sagt Landrätin Petra Enders und kündigt eine Aktion im Rahmen des KOMET-Projektes an: „Wie schön die KOMET-Region ist, was sie bietet und welches Potenzial sie hat, das wissen ihre Bewohnerinnen und Bewohner am besten. Ihr Blick auf den ländlichen Raum ist am authentischsten. Deshalb freue ich mich, ihn im Fotowettbewerb ‚Zeig uns Deine Heimat‘ zu erleben.“

Aufgerufen sind vor allem junge Menschen. Wer zwischen 14 und 26 Jahre alt ist, kann sich eine Kamera nehmen und in der KOMET-Region auf Spurensuche gehen. Die drei besten Fotos erhalten attraktive Preise. Eingereicht werden können die Bilder bis 31. Dezember 2019. Ende Januar 2020 findet eine Preisverleihung in einem leerstehenden Wohnhaus in Großbreitenbach statt im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung, welche neben der Vernetzung von Akteuren auch Sanierungs- und Fördermöglichkeiten zeigt.

Wichtiger Impuls für Entwicklungsansätze

 

Diese gelten als wichtiger Impuls für Entwicklungsansätze, wie sich die Region entwickeln muss, um vor allem für jüngere Familien attraktiver zu werden und den Zuzug zu fördern. Während des gesamten Projektes wird unter anderem der Arbeitsstand des KOMET-Projektes aufgegriffen und weitergeführt. „Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme an der Veranstaltung und hoffen auf vielfältige Einsendungen beim Fotowettbewerb“, sagt Petra Enders.

Zur Preisverleihung werden auch leerstehende Immobilien in einer Projektausstellung vorgestellt. „So stehen die schönen, wertvollen Seiten der Landgemeinde den Potenzialen gegenüber und schaffen ein umfassendes Gesamtbild“, sagt Landrätin Petra Enders. Der Fotowettbewerb ist deswegen im Rahmen des KOMET-Projektes an ein Konzept gebunden, mit dem leerstehende Immobilien in der Gemeinde vermarktet werden sollen. Die Landesgesellschaft begleitet das Konzept.

 

Den Fotowettbewerb gestalten die Studierenden der FH Erfurt Thorben Sell, Jeremia Gessner und Sebastian Gemmel. Sie studieren im dritten Mastersemester Stadt- und Raumplanung und kommen selbst aus dem ländlichen Raum. Mit der Begleitung des KOMET-Projektes wollen sie auch einen Mehrwert in der Region schaffen. „Oft kommt der ländliche Raum im Studium zu kurz. Der Fokus liegt auf den Städten. Das ist schade, denn dort liegen oft spannende Herausforderungen und vielfältige Potenziale. Mit dem Fotowettbewerb wünschen wir uns auch einen Dialog mit dem Menschen vor Ort“, sagt Thorben Sell.

Über das KOMET-Projekt werden ein Teil der Ausstellungsmaterialien und die Werbemittel des Fotowettbewerbes finanziert. „Viel wichtiger aber ist die Vermittlerfunktion des KOMET-Projektes. Die dort Aktiven kennen die Region und ihre Menschen, die wiederum das KOMET-Projekt kennen. So hoffen wir auf eine breite Beteiligung am Wettbewerb“, so Thorben Sell. Weitere Unterstützung erfahren die Studierenden durch die Firmen Stilwood und Nico Röser Bedachungen. Die Thüringer Landesgesellschaft fördert den Fotowettbewerb ebenfalls.