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Ilm-Kreis steht mit Inlands- und Auslandsumsatz auf Platz eins in Thüringen

Den höchsten absoluten und relativen Umsatzzuwachs erzielte der Ilm-Kreis in den ersten drei Quartalen 2019, teilt das Thüringer Landesamt für Statistik mit.

Das größte Industrie- und Gewerbegebiet Thüringens am Erfurter Kreuz trägt wesentlich zu der starken Stellung des Ilm-Kreises bei der Industrieentwicklung bei. Foto: wr

Mit einem Zugewinn von 361 Millionen Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, das entspricht einem Plus von 16,8 Prozent, konnten sich die Industrieunternehmen des Ilm-Kreises erneut an der Thüringer Umsatzspitze platzieren. Ein Umsatz von gut 2,5 Milliarden Euro wurde im Ilm-Kreis in den ersten drei Quartalen 2019 in der Industrie erwirtschaftet, davon 1,34 Milliarden Euro im Inland. Im Auslandsgeschäft wurden knapp 1,2 Milliarden Euro erzielt, und damit die enorme Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 31 Prozent. Damit steht der Ilm-Kreis auch beim Auslandsumsatz auf Platz eins vor allen Landkreisen und kreisfreien Städten Thüringens. 59 Unternehmen mit 9.742 Mitarbeitern sind an diesen Ergebnissen beteiligt. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 2,1 Prozent.

Auf den weiteren Plätzen folgen der Wartburgkreis mit 2,1 Milliarde Euro, der Landkreis Gotha mit gut zwei Milliarden Euro sowie der Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 1,6 Milliarden Euro Umsatz. Der Umsatz im Landkreis Gotha, 2,7 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wurde in 57 Unternehmen mit 12.490 Beschäftigten, zwei Prozent mehr als im Vorjahrestzeitraum, erwirtschaftet. Dabei betrug der Inlandsumsatz mit einer Steigerung von 1,4 Prozent, knapp 1,2 Milliarden Euro. Der Auslandsumsatz der Unternehmen des Landkreises Gotha wuchs um 4,7 Prozent auf 846.846 Millionen Euro.

Thüringenweites Umsatzplus von 1,7 Prozent

Insgesamt erzielten die Thüringer Industriebetriebe  mit 50 und mehr Beschäftigten in den ersten drei Quartalen 2019 einen Umsatz von 24,5 Milliarden Euro und somit eine Umsatzsteigerung von 417 Millionen Euro (+ 1,7 Prozent) zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. In neun Landkreisen und drei kreisfreien Städten Thüringens stiegen nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Industrieumsätze. Acht Kreise und drei kreisfreie Städte mussten Umsatzeinbußen hinnehmen. Die Betriebe von zehn Landkreisen erwirtschafteten jeweils ein Umsatzvolumen von über einer Milliarde Euro. Die Stadt Eisenach verbuchte mit - 135 Millionen Euro den höchsten absoluten Umsatzrückgang sowie auch den höchsten relativen Umsatzrückgang (- 9,9 Prozent).

Im Monatsdurchschnitt waren von Januar bis September 2019 in den Thüringer Industriebetrieben 149 Tausend Personen tätig. In diesem Zeitraum gab es 1.386 Arbeitsplätze mehr als ein Jahr zuvor. Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen lag mit 456 zusätzlichen Arbeitsplätzen an der Spitze. Fünf Landkreise und vier kreisfreie Städte profitierten nicht von dem Plus an tätigen Personen. Die Stadt Eisenach verzeichnete mit minus 396 Personen den höchsten absoluten Arbeitskräfterückgang und auch mit minus 6,5 Prozent den höchsten relativen Arbeitskräfterückgang.