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Forschungsteam untersucht Bedeutung persönlicher Beziehungen in Corona-Zeiten

Für eine Onlinebefragung zu sozialen Kontakten in Zeiten von Corona sucht die Universität Hildesheim Mitwirkende aus ganz Deutschland.

Foto: pixabay.com

Wie wirkt sich das Coronavirus auf soziale Kontakte aus? Die Universität Hildesheim startet hierzu eine bundesweite Studie: Ein Forschungsteam um Dr. Andreas Herz untersucht die Bedeutung persönlicher Beziehungen in einer Zeit, in der Menschen zu räumlicher Distanz zu anderen angehalten sind. Die Universität Hildesheim sucht ab sofort Studienteilnehmer/innen. Teilnehmen können alle Personen in Deutschland ab 18 Jahren.

Mit dem politischen Beschluss, soziale Kontakte so weit wie möglich zu verringern – zum Beispiel durch Schließung von Schulen, Kitas und Geschäften –, um die Ausbreitung des Covid-19-Erregers beziehungsweise der Corona-Pandemie zu verlangsamen, ändert sich der Alltag für viele Menschen. Alle Personen sind aufgefordert, auf persönliche Treffen mit anderen Menschen möglichst zu verzichten und räumliche Distanz zu anderen Personen zu wahren. Wie wirkt sich das auf soziale Kontakte aus? Die Studie „Soziale Kontakte & Corona“ des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim untersucht die Bedeutung persönlicher Beziehungen in einer Zeit, in der Menschen zu räumlicher Distanz zu anderen angehalten sind.

Das Forschungsteam der Universität Hildesheim möchte unter anderem herausfinden:

  • Wie schätzen Menschen die momentane Situation ein?
  • Wie wirken sich Maßnahmen zur Verlangsamung der Verbreitung auf das Sozialleben aus?
  • Wie nehmen Personen die Maßnahmen in Bezug auf deren soziale Beziehungen wahr?
  • Mit welchen Personen stehen Menschen über welche Kommunikationswege in Kontakt, was sind Anlässe für soziale Kontakte?

Das Forschungsteam der Universität Hildesheim bietet um Unterstützung und Teilnahme in allen Bundesländern.