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Ilm-Kreis setzt Schuleingangsuntersuchungen fort

Die Schuleingangsuntersuchungen für das Schuljahr 2020/21 werden am Montag, 11. Mai 2020 durch das Gesundheitsamt wieder fortgesetzt. „Für viele Eltern bedeutet dies eine Erleichterung in der Pandemie-Lage. Im Gesundheitsamt haben wir alle nötigen Infektionsschutz-Maßnahmen für die Untersuchungen in Ilmenau und Arnstadt getroffen“, sagt Landrätin Petra Enders.

In diesem Schuljahr kommen rund 950 Kinder im Ilm-Kreis in die Grundschulen. Für sie beginnt ein neuer und spannender Lebensabschnitt. Dem gehen aber die Schuleingangsuntersuchungen voraus, um einschätzen zu können, ob die Kinder schulreif sind oder Förderbedarfe haben. „Mit Aufkommen der Coronavirus-Pandemie mussten wir diese Untersuchungen aussetzen. Zu diesem Zeitpunkt waren schon 350 Schuleingangsuntersuchungen durch unser Gesundheitsamt gemacht worden. Die restlichen 600 setzen wir jetzt fort“, so Landrätin Petra Enders.

Die Wiederaufnahme der Schuleingangsuntersuchungen ist aber an Hygiene-Auflagen geknüpft, über die das Gesundheitsamt die betroffenen Eltern in Briefen in den kommenden Tagen informiert. Dazu gehören unter anderem:

  • Kind und begleitendes Elternteil müssen gesund sein, hatten in den letzten 14 Tagen vor dem Termin keinen Kontakt zu einem bestätigten Fall und waren die letzten 14 Tage vor dem Termin nicht im Ausland.
  • An dem Termin dürfen nur das Kind und ein begleitendes Elternteil teilnehmen.
  • Während der gesamten Untersuchung müssen ein Mundschutz getragen und die Mindestabstände eingehalten werden.

Die Einschulungs-Impfung kann durchgeführt werden, wenn eine eventuelle Coronavirus-Infektion mindestens vier Wochen und eine Quarantäne zwei Wochen zurückliegen.

Da das Gesundheitsamt in Ilmenau und Arnstadt für den Besucherverkehr geschlossen sind, melden sich die Eltern zu dem Termin an der Pforte oder im Bürgerservice an. Sie werden dort von Mitarbeiterinnen des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes abgeholt.