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Ilm-Kreis investiert in Radabstellanlagen

„Die diesjährigen Teilnehmenden am Schulradeln zeigen es deutlich: Das Rad ist und bleibt eine sinnvolle Alternative in der Mobilität für die kurzen Wege im Alltag und in der Freizeit. Am Ziel der täglichen Radfahrt zur Schule braucht es aber die passenden Bedingungen, um das Rad sicher abstellen zu können. Das ist unsere Aufgabe als Schulträger, der ich gern nachkomme.“ Landrätin Petra Enders stellt an der Geschwister-Scholl-Schule Ilmenau die erste Radabstellanlage vor.

Dank der Förderung der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundes kann der Ilm-Kreis auch an seinen Schulen in den kommenden Monaten Radabstellanlagen errichten, wo der Bedarf danach ist. „Wir haben vom Bund 197.000 Euro erhalten, um bis Juni 2021 Schulen mit Radabstellanlagen ausstatten zu können“, sagt Landrätin Petra Enders. Die Förderquote liegt bei 50 Prozent. „Die andere Hälfte investieren wir aber gern. Denn das Schulradeln zeigt es wieder: Unsere Schüler*innen wollen klimafreundlich Mobilitätsalternativen zum Elterntaxi nutzen. Das unterstütze ich gern“, sagt Landrätin Petra Enders.

Die zwei ersten Radabstellanlagen wurden an der Geschwister-Scholl-Schule und der Heinrich-Hertz-Schule in Ilmenau errichtet. „Wir haben im Vorhinein die Bedarfe abgefragt und werden in diesem und kommendem Jahr weiter an Schulen investieren. Bei der Umsetzung berücksichtigen wir auch die Teilnahme am Schulradeln. Und wie wir bei der Geschwister-Scholl-Schule sehen können, spielt die Radmobilität hier eine große Rolle. Am Schulradeln nahmen in diesem Jahr 78 der 237 Scholl-Regelschülerinnen und -schüler teil. Sie erreichten mit ihren 16.299 Kilometern Platz 2. Das ist beachtlich.“