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Thüringer Waldrandroute: Nach und nach schließen sich die letzten Lücken

Ein weiterer Abschnitt der Thüringer Waldrandroute ist am 22. Juli 2020 auf der Landkreisgrenze zum Landkreis Gotha eingeweiht worden.

Die Akteure der Waldrandroute bei der Einweihung, darunter der Landrat des Landkreises Gotha Onno Eckert (2.v.l.), Ilm-Kreis-Landrätin Petra Enders (4.v.r.), und Katharina Cherubim, Radbeauftragte des Ilm-Kreises. Foto: Doreen Huth/LRA Ilm-Kreis

Landrätin Petra Enders sagt zu dem neuen Abschnitt der Thüringer Waldrandroute: „Tourismus geht nicht einsam, sondern nur gemeinsam. Mit dem Landkreis Gotha ist uns heute ein weiterer Lückenschluss für die Thüringer Waldrandroute zwischen Crawinkel und Frankenhain gelungen.“ Der Radweg ist am 22. Juli 2020, von vielen Akteuren der Waldrandroute auf der Landkreisgrenze eingeweiht worden.

„Radfahrer und Urlauber machen keinen Halt an Landkreisgrenzen. Und so müssen wir den Tourismus über Grenzen hinweg denken und gemeinsam daran arbeiten, unsere Region um den Thüringer Wald attraktiv und ansprechend zu präsentieren“, wirbt Landrätin Petra Enders auch in Zukunft für eine Weiterentwicklung der Thüringer Waldrandroute. Der touristische Radweg führt von Eisenach bis Saalfeld auf 125 Kilometern entlang des Thüringer Waldes und damit durch vier Landkreise. Zusammen mit Landrat Onno Eckert weihte sie das gemeinsame Wegstück zwischen Frankenhain und Crawinkel am Mittwochnachmittag ein. ThüringenForst hat die Bauleistungen übernommen. „Die Arbeit wurde hervorragend umgesetzt und mit einem wunderbaren Aussichtspunkt versehen. Auf der Radtour oder beim Wandern hier zu verweilen, ist ein wahrer Genuss“, lobt Petra Enders die Umsetzung.

Bis 2021 soll das Projekt baulich fertiggestellt sein

Die Thüringer Waldrandroute wird seit 2016 in den beteiligten Landkreisen erschaffen. Nach und nach schließen sich die letzten Lücken. Bis 2021 soll das Projekt baulich fertiggestellt sein. Dann geht es an die Vermarktung und Beschilderung. Mit 90 Prozent Förderung für den Bau des Radweges durch die Thüringer Aufbaubank und 65 Prozent Förderung durch das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung für die Aufbereitung ländlicher Wege ist die Investition für die beteiligten Landkreise und die Stadt Eisenach eine lohnende. 3 Millionen Euro kostet der Bau. Für die Eigenanteile beim Wegebau wurden die Gemeinden und Städte mit beteiligt.

 

„Im Ilm-Kreis fehlt uns nun nur noch ein Stück zwischen Elgersburg und Ilmenau im Moortal“, freut sich Landrätin Petra Enders, denn dann gehen 32 Kilometer der Waldrandroute von Frankenhain bis Pennewitz durch den Ilm-Kreis: „Um die Waldrandroute auch entsprechend zu vermarkten und in der touristischen Infrastruktur einzubetten, werden wir als nächstes das Marketing und die Beschilderung des Radweges angehen. Doch rund wird die Sache erst, wenn der Weg um den Thüringer Wald herum führt. Das ist das große Ziel. Wir haben uns dazu schon mit fast allen beteiligten Landkreisen und Städten verständigt und sind uns einig: Gemeinsam wollen wir ein touristisches Highlight über Grenzen hinweg schaffen, das eingebettet ist in unsere wunderschöne Natur und einzigartige Ortschaften.“