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Landrätin Petra Enders verurteilt jegliche Form von Gewalt

Am Freitag, 24. Juli 2020, ist eine Frau von ihrem Ex-Mann in Arnstadt überfahren worden. Die Staatsanwaltschaft Erfurt ermittelt mittlerweile wegen Mordes gegen ihn. Landrätin Petra Enders macht diese Tat sehr betroffen. Sie spricht sich deutlich gegen jegliche Form von Gewalt aus. Ihr Mitgefühl gilt indes den Angehörigen der getöteten Frau.

„Gewalt ist nie die Lösung, sondern immer Ursache des Problems“, sagt Landrätin Petra Enders und verurteilt damit jegliche Form von Gewalt auf das Schärfste: „Der aktuelle Fall der getöteten Frau in Arnstadt zeigt, wie allgegenwärtig Gewalt im Alltag immer noch ist, vor allem für Frauen. Ich trauere mit den Angehörigen und spreche ihnen mein tiefstes Mitgefühl aus.“ Die Landrätin verurteilt diese Tat: „Eine solche Tat ist auch für mich immer wieder unfassbar. Kein Mensch sollte Opfer von Gewalt werden.“

Enders fordert: „Wer von Gewalt bedroht ist, muss sich mit Hilfe der Gesetzeslage wehren können. Wir brauchen gut funktionierende Rechtsprechungen und präventiv wirkende Gesetze, um Menschen besser vor Gewalt zu schützen, bevor sie angewendet wird. Nur wer vorher schützt, verhindert Taten, wie sie hier in Arnstadt passiert sind und tagtäglich besonders von Frauen erlebt werden.“ Weiter sagt sie: „Wir haben im Ilm-Kreis das Netzwerk gegen Gewalt gegründet, um eben dieses Anliegen zu stärken. Wir fordern im Netzwerk ebenso eine Reform des Gewaltschutzes. Es darf nicht erst etwas passieren, damit helfende Instanzen helfen können.“