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Deponie Rehestädt wird Entsorgung voraussichtlich noch zehn bis 15 Jahre sicherstellen

Interessierte konnten gemeinsam mit Landrätin Petra Enders die Deponie in Rehestädt, die Arbeitsabläufe und die Dienstleistungsangebote kennenlernen.

 

Übersicht über die Deponie Rehestädt. Foto: Zweckverband Restabfallbehandlung Mittelthüringen

Mit einem Tag der offenen Tür am 5. September 2020 stellt sich die Deponie Rehestädt des Zweckverbandes Restabfallbehandlung Mittelthüringen (ZRM) interessierten Bürgerinnen und Bürgern vor. „Ich danke dem Ortsteilbürgermeister Uwe Güttich für die Initiative, die Deponie vorzustellen, und dem Geschäftsführer des Zweckverbandes Volker Bauer dafür, dass er die Besichtigung der Deponie ermöglicht und unterstützt“, sagt Landrätin Petra Enders als Verbandsvorsitzende.

Auf Initiative des Rehestädter Ortsteilbürgermeisters öffnet am 5. September 2020 die Deponie des Zweckverbandes Restabfallbehandlung Mittelthüringen (ZRM) ihre Türen. „Ich danke Uwe Güttich, dass er den Bürgern, insbesondere des Amtes Wachsenburg, die Möglichkeit gibt, einen Einblick in die Arbeit, das Dienstleistungsangebot und die Abläufe der Deponie zu erhalten“, sagte die Verbandsvorsitzende und Landrätin Petra Enders.

Entsorgungssicherheit auch für die Zukunft gewährleisten

Der Tag wird besonders genutzt, um Informationen über die mittel- und langfristige Entwicklung des Dienstleistungs- und Deponiestandortes auszutauschen. Petra Enders weiter: „Als Vorsitzende des Zweckverbandes ZRM, der Eigentümer der Verbandsdeponie ist, finde ich es richtig, die Bürger auch in die konzeptionellen Überlegungen mit einzubeziehen. Letztendlich geht es ja darum, die Entsorgungssicherheit für Bürger, Handwerk und Industrie im Verbandsgebiet auch für die Zukunft zu gewährleisten.“

Mit Genehmigung der Neudeponie im Jahr 1993 standen 810.000 Kubikmeter zur Verfügung. Bis Ende 2019 sind davon 500.000 Kubikmeter verfüllt worden. So stehen nun noch circa 300.000 Kubikmeter zum Verfüllen zur Verfügung. Dieses Volumen wird vorrangig für die Verbandsmitglieder vorgehalten. Mit der Gebietsreform 1994 ging die Deponie ins Eigentum des neu gebildeten Ilm-Kreises über. 2001 gründete der Ilm-Kreis zusammen mit dem Landkreis Sömmerda den Zweckverband, an den die Deponie übertragen wurde.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist davon auszugehen, dass das vorhandene Restvolumen noch etwa zehn bis 15 Jahre für die Sicherstellung der Entsorgung der Abfälle vorrangig für die Verbandsmitglieder, ausreichen wird. Eine Erweiterung des Deponiegeländes zur Schaffung weiteren Deponievolumens über die jetzige Einfriedung hinaus, ist aus jetziger Sicht mittel- beziehungsweise langfristig nicht notwendig.