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Ilm-Kreis unterstützt Anschaffung eines Abrollbehälters für die Arnstädte Feuerwehr

Mit einer Zuwendung des Ilm-Kreises kann sich die Feuerwehr Arnstadt einen Abrollbehälter für die Einsatzleitung, das ist eine mobile Anlaufstelle, anschaffen.

Übergabe des Zuwendungsbescheids über 75.000 Euro: (v.l.) Sebastian Arnold, Amtsleiter des Brand- und Katastrophenschutzamtes, Daniel Schulz von der Feuerwehr Arnstadt und Landrätin Petra Enders. Foto: Doreen Huth/ LRA Ilm-Kreis

Landrätin Petra Enders sagt dazu: „Die Beschaffung ist Teil des Gefahrenabwehrkonzeptes für das Industriegebiet Erfurter Kreuz. Wir unterstützen die notwendige Anschaffung mit 75.000 Euro. Auch das Land und die Stadt Arnstadt investieren.“ Mit einem Abrollbehälter für die Einsatzleitung wird die Feuerwehr Arnstadt nun ausgestattet. Vom Ilm-Kreis erhielt sie dafür den Zuwendungsbescheid. Die Landrätin erl#äutert: „Für das größte Industriegebiet Thüringens braucht es auch ein spezielles Gefahrenabwehrkonzept. Auf die Feuerwehr der Stadt kommen bei Einsätzen im Industriegebiet immer wieder besondere Herausforderungen zu. Um diese zu meistern, muss die Kommunikation vor Ort schnell und effizient sichergestellt werden. Das können die Kameradinnen und Kameraden mit einem Abrollbehälter für die Einsatzleitung gewährleisten.“

Die Kosten für eine solche mobile Anlaufstelle in einer Gefahrenlage liegen bei 300.000 Euro. Der Landkreis und die Stadt Arnstadt unterstützen die Investition mit jeweils 75.000 Euro. Das Land Thüringen stellt die restlichen 150.000 Euro bereit. Enders: „Ich bin froh, dass hier Stadt, Land und Landkreis an einem Strang ziehen. Uns allen ist die Sicherheit am Erfurter Kreuz wichtig. In vielen Unternehmen wird mit speziellen und unterschiedlichen Gefahrenstoffen gearbeitet. Dafür müssen die örtlichen Feuerwehren entsprechend ausgestattet werden.“

In dem Abrollbehälter für die Einsatzleitung befinden sich dann Besprechungsräume und die entsprechende Kommunikationstechnik wie internetfähige Computer. Die Behälter können schnell bei Einsätzen aufgestellt und in Betrieb genommen werden. Petra Enders: „Hier laufen alle wichtigen Informationen bei einer Gefahrenlage zusammen. Von hier aus werden die Einsätze dann koordiniert. Der Abrollbehälter ist quasi die Schaltzentrale bei Schadenslagen.“ Realisiert werden soll der Abrollbehälter von Oktober 2020 bis Dezember 2021.