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Bürgerbeteiligung für innovative und nachhaltige Ideen zum Klimaschutz im Ilmtal

Mit dem WIR-Programm des Bundesforschungsministeriums soll das Ilmtal zu einer innovativen und klimafreundlichen Region entwickelt werden.

Prof. Kerstin Wydra (v.l.) von der Fachhochschule Erfurt und Thomas Meier von der Gemeinschaft Schloss Tonndorf stellen die Klimaschutzregion Ilmtal mit Landrätin Petra Enders vor. Foto: Doreen Huth/ LRA Ilm-Kreis

Mit einem digitalen Bürgerforum am 21. November 2020 können sich Interessierte im WIR-Programm „Klimaregion Ilmtal“ einbringen. Unter wissenschaftlicher Begleitung der Fachhochschule Erfurt sollen in vier Themenfelder Ansätze entwickelt werden, die im Ilmtal neue Perspektiven für regionale Wirtschaftskreisläufe und das Gemeinwohl aufzeigen. „Ich hoffe auf eine rege Beteiligung, denn das Projekt kann nur gelingen, wenn es auf breiten Schultern getragen wird“, sagt Landrätin Petra Enders.

Das Projekt „Klimaschutzregion Ilmtal“ gehört zu einem von 44 Projekten in Deutschland, das es in die Konzeptphase des Bundesprogrammes des Bundesforschungsministeriums „WIR – Wandel durch Innovation in der Region“ geschafft hat. Die Landrätin sagt dazu: „In vier Themenfeldern entwickeln die beteiligten Kommunen, regionale Wirtschaftspartner, die Landkreise Ilm-Kreis und Weimarer Land sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger Ideen, wie innovative und nachhaltige Ideen zum Klimaschutz im Ilmtal umgesetzt werden können. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Fachhochschule Erfurt.“ Weitere Partner sind der Landkreis Weimarer Land, regionale Unternehmen, Solarinput e.V. und das Nachhaltigkeitszentrum Thüringen.

In den vier Themenfelder geht es um 

  • eine klimaschützende Land- und Agroforstwirtschaft,
  • wie Holz, Stroh, Hanf und andere (einst) heimische Materialien alternativ in der verarbeitenden Wirtschaft eingesetzt werden können, 
  • wie erneuerbare Energien sich im Einklang mit der Landnutzung bringen lassen, 
  • wie eine nachhaltige und zukunftsfähige Wirtschaft und Gesellschaft sowohl das Gemeinwohl stärkt, als auch regionale Wirtschaftskreisläufe und neue Absatzwege ermöglicht. 

„In dem Projekt wollen wir Firmen bei der Umstellung auf eine nachhaltige Produktion begleiten. Wir vernetzen Akteure aus unterschiedlichen Bereichen und geben Anreize, das Ilmtal zu einer innovativen und damit lebenswerten Region im ländlichen Raum zu machen“, sagt Landrätin Petra Enders.

Beim digitalen Bürgerforum am 21. November 2020, von 13 bis 17 Uhr, können sich Interessierte in diese vier Themenfelder einbringen. Anmeldungen sind möglich unter: https://klimaschutzregion-ilmtal.de.