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Die Inzidenzzahl für den Ilm-Kreis liegt derzeit bei 186,4 Fällen pro 100.000 Einwohnern

Corona-Situation im Ilm-Kreis: Positive Fälle in den Ilm-Kreis-Kliniken, Quarantäne für eine Arnstädter Arztpraxis, stündlich ändern sich Fallzahlen.

Für die Ilm-Kreis-Kliniken wurden neben einem Besuchsverbot Zugangskontrollen und der zusätzliche Einsatz von Schnelltests angeordnet. Foto: wr

Mit Stand vom 19. November 2020, 9.00 Uhr, sind dem Gesundheitsamt im Ilm-Kreis 601 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt. 233 von ihnen sind aktiv. Die Inzidenzzahl liegt laut dem Land Thüringen, Stand 19. November 2020, 0 Uhr, bei 186,4 Fälle pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen. In den Ilm-Kreis-Kliniken werden zwei bestätigte Fälle und 14 Verdachtsfälle isoliert behandelt.

Zum Infektionsgeschehen

In den Ilm-Kreis-Kliniken sind zwei positive Fälle in der Belegschaft aufgetaucht. Alle Kontaktpersonen sind ermittelt und entsprechende Quarantäneanordnungen wurden ausgesprochen. Die Ilm-Kreis-Kliniken haben zudem mit Blick auf das Infektionsgeschehen im Landkreis neben dem Besuchsverbot weitere Maßnahmen ergriffen, um eine Ausbreitung des Coronavirus im Haus zu verhindern. So wird es ab sofort Zugangskontrollen und einen vermehrten Einsatz von Schnelltests geben. Das medizinische Personal wird verpflichtend und über den geforderten Standard hinaus mit FFP2-Masken für den Kontakt zu Patientn ausgestattet. 

In Arnstadt ist eine Arztpraxis in Quarantäne gesetzt worden. Die Ermittlungen dauern noch an. Am Staatlichen Berufsschulzentrum Arnstadt-Ilmenau ist ein weiterer positiver Fall in einer Klasse aufgetreten, die bereits unter Quarantäne steht. Weitere Fälle sind im häuslichen Umfeld aufgetaucht.

Hinweis zur Einordnung der Fallzahlen

Im Bulletin des Landes werden aktuell (19.11.2020, 0 Uhr) 606 Fälle für den Ilm-Kreis gemeldet. Das geht auf einen Übermittlungsfehler zurück. Auch deckt sich die Inzidenzzahl des Landes nicht mit den Fallzahlen im Kreis. Das liegt am Zeitpunkt der Meldung. Derzeit ändern sich die Fallzahlen und damit auch die Inzidenzzahl stündlich. Als festen Richtwert verweist das Gesundheitsamt deswegen stets auf die Inzidenzzahl des Landes, da sich aus ihr die Einordnungen und Strategien für den Landkreis ergeben. Die Fallzahlen im Bulletin und vom Landkreis können zum Zeitpunkt der Veröffentlichungen in den Medien schon wieder von den tatsächlichen Fallzahlen, die dem Gesundheitsamt vorliegen und die schon an das Robert-Koch-Institut gemeldet worden, abweichen. Die Fallzahlmeldung spiegelt also immer eine Situation zu einem bestimmten Zeitpunkt wider.